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‘Natural Stretch’, regenerative Baumwolle und ‘Reborn’-Jeans: Einblick in die zirkuläre Materialstrategie von Kings of Indigo

Materialinnovationen und wie Kings of Indigo Nachhaltigkeit in die verwendeten Stoffe integriert.
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Bild: Kings of Indigo
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Wenn es um Innovation geht, will Kings of Indigo (KOI) nicht hinterherhinken – im Gegenteil: Das niederländische Denim-Label stellt bewusst etablierte Prozesse infrage. Dieser Ansatz treibt das Unternehmen dazu an, neue Wege zu gehen und sich kontinuierlich zu fragen: Was lässt sich in den Kollektionen umsetzen, um die Marke sowohl stilistisch als auch in Sachen Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln?

In den vergangenen Jahren hat diese Fragestellung zu drei zentralen Innovationen geführt: dem Natural-Stretch-Material, regenerativer Baumwolle und den sogenannten Reborn-Jeans. Natural Stretch ist eine innovative Methode, Stretch-Denim herzustellen, ohne Elastan direkt in die Baumwollfasern einzuweben. Das Ergebnis sind Jeans mit einem Komfort-Stretch von etwa 15 bis 20 Prozent – vergleichbar mit Denim, der ein bis zwei Prozent Elastan enthält. Auch wenn dieser Anteil gering erscheinen mag, verbessert der Verzicht auf Elastan die Recyclingfähigkeit erheblich und reduziert die Umweltbelastung.

Regenerative Baumwolle stellt eine Alternative zur konventionellen Baumwolle dar. In den letzten Jahren haben regenerative Anbaumethoden im Zuge eines stärker zirkulären Ansatzes in der Landwirtschaft an Bedeutung gewonnen. Ziel ist es, die Bodengesundheit zu verbessern, CO₂ zu binden und die Biodiversität zu fördern. Dies geschieht unter anderem durch Fruchtwechsel, bei KOI etwa durch den Wechsel zwischen Baumwolle, Kartoffeln und Hülsenfrüchten. So kann sich der Boden auf natürliche Weise regenerieren, während gleichzeitig der Einsatz von Düngemitteln reduziert wird. Das Ergebnis sind widerstandsfähigere Pflanzen, stärkere Baumwollfasern und langfristig fruchtbare Böden. Die Marke hebt hervor, Jeans anzubieten, die entlang ihrer gesamten Produktionskette einen positiven Beitrag leisten.

Bild: Kings of Indigo

Die ‘Reborn’-Jeans stehen für einen konsequent zirkulären Ansatz: Sie bestehen zu 100 Prozent aus post-consumer recycelter Baumwolle. Die Fasern stammen aus getragenen Jeans, die in der Türkei gesammelt werden, dem Standort des Hauptlieferanten der Marke, sowie aus gebrauchter Bettwäsche aus dem Hospitality-Sektor. Durch den Einsatz recycelter Fasern zeigt KOI, dass es eine tragfähige Alternative zu neuer Baumwolle gibt. Anstatt neue Rohstoffe zu produzieren, entsteht langlebiger Denim aus bereits vorhandenen Materialien, wodurch die Umweltbelastung deutlich reduziert wird.

Diese drei Ansätze, Denim bewusst anders als konventionell zu produzieren, sind integraler Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie. Materialentscheidungen spielen dabei eine zentrale Rolle beim Aufbau verantwortungsvollerer Kollektionen.

Bild: Kings of Indigo

Für Kings of Indigo richtet sich die Materialwahl in erster Linie nach den intrinsischen Eigenschaften eines Stoffes – über seine reine Optik hinaus. Zertifizierungen sind dabei ein wichtiger Faktor: Konventionelle Baumwolle kommt nicht zum Einsatz, stattdessen setzt die Marke auf organische, recycelte oder regenerative Alternativen. Elastan, Polyester und anderen synthetischen Fasern werden bewusst begrenzt. Wenn synthetische Materialien verwendet werden, handelt es sich überwiegend um recycelte Varianten. Zudem reduziert das Label die Verwendung von Mischgeweben, da deren Recycling technisch deutlich anspruchsvoller ist.

Kings of Indigo betrachtet Materialinnovation als einen entscheidenden Schritt hin zu einer Denimindustrie, die sowohl verantwortungsvoller als auch langlebiger ist.

ÜBER DIE MARKE
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