Rechtzeitig zum zweiten Jahrestag des Rana Plaza-Unglücks hat die US-Agentur für Internationale Entwicklung (USAID) ein neues dreijähriges 'Worker Empowerment Programme' für Bekleidungsarbeiter in Bangladesch ins Leben gerufen. Es soll die Arbeiterinnen und Arbeiter in den Bereichen Arbeitsrecht, Gewerkschaftsbildung und Stärkung der Position von Frauen unterstützen.

"Das 'Worker Empowerment Programme' von USAID zeigt die Wachsamkeit der USA bei der Unterstützung der Grundrechte der Arbeiter, einschließlich Sicherheit am Arbeitsplatz und Gesundheit, so dass Katastrophen wie Rana Plaza zukünftig verhindert werden können", sagte Jonathan Stivers, USAIDs Verwaltungsassistent für Asien, in einer Erklärung. "Wir arbeiten mit der Regierung von Bangladesch, internationalen Spendern und der Bekleidungsindustrie zusammen, um die Position der Arbeiter zu stärken, indem wir ihnen in dieser wichtigen Branche eine Stimme geben und um das Arbeitsrecht im Einklang mit internationalen Standards zu erweitern."

Das neue Arbeiterprogramm wird sich auf unabhängige Arbeiterorganisationen in Bangladesch konzentrieren, um die Position der Arbeiter, besonders die der Frauen, durch Fähigkeiten und Wissen zu unterstützen, damit sie ihre Rechte wahren und ihre Situation am Arbeitsplatz und in der Gemeinschaft verbessern können.

Es ergänzt das bestehende 'Global Labor Program', das Arbeiter im Bereich Arbeitsrecht schult, Rechtsbeistand bietet und Arbeitern dabei hilft, neue Gewerkschaften aufzubauen und anzumelden. Seit seiner Einführung konnte das Programm fast 300 neue Gewerkschaften in der Bekleidungsindustrie eintragen lassen, die mehr als 65.000 Arbeiter umfassen.

"Zusammen mit der Internationalen Arbeitsorganisation werden die Europäische Union und die Vereinigten Staaten im Geist der Partnerschaft eng mit der Regierung von Bangladesch verbunden bleiben, um unsere Arbeit gemeinsam fortzusetzen und sicherzustellen, dass Wirtschaftswachstum und nachhaltige Entwicklung mit der Sicherheit und den Rechten der Arbeiter Hand-in-Hand gehen", hieß es weiter in der Erklärung.

 

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