Primark verlängert nachhaltiges Baumwollprogramm

Der irische Mode-Discounter Primark hat sein Programm für nachhaltige Baumwolle, das indische Baumwollanbauer in Indien unterstützt, um sechs Jahre verlängert. Die Initiative wurde 2013 in Zusammenarbeit mit CottonConnect und der indischen Organisation SEWA gestartet, die sich für die Unabhängigkeit arbeitender Frauen einsetzt. Im Rahmen des Programm sollen weitere 10.000 Kleinbäuerinnen rekrutiert werden.

Ziel ist es, Frauen aus traditionell von Männern dominierten Landwirtschaftsgemeinden im Bundesstaat Gujarat in die Eigenständigkeit zu bringen und gleichzeitig nachhaltige Anbaumethoden einzuführen, die zudem den Baumwollertrag und somit die Einkommen verbessern.

Laut Primark trug das zunächst auf drei Jahre ausgelegte Pilotprojekt bereits zur Weiterbildung von 1251 Frauen aus Gujarat bei. Die Schulungen führten wiederum dazu, dass sich die Löhne der Anbauerinnen durchschnittlich um 211 Prozent verbesserten. Die Ernten konnten ebenfalls um 12,6 Prozent gesteigert werden beziehungsweise der Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden um jeweils 13,5 Prozent und 53,3 Prozent verringert. Dies deutet darauf hin, dass nachhaltige Anbaumethoden umgesetzt wurden. Zudem verringerte sich der Wasserverbrauch um 12,9 Prozent - ein wichtiger Faktor im Dürregebiet Gujarat.

„Primark hat im letzten Jahrzehnt hart daran gearbeitet, sicherzustellen, dass die Rechte der Arbeiter unserer weltweiten Lieferkette respektiert werden und dass sich die Leben der Menschen ändern, die in den Schwellenländern in der Bekleidungsindustrie arbeiten, da die Industrialisierung neue Arbeitsplätze und Möglichkeiten mit sich bringt“, kommentierte Paul Lister, Leiter von Primarks Ethical Trading Team.

Foto:Primark

 

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