Public School verlässt die New York Fashion Week

Keine Fashion Week-Saison ohne neue Überraschungen. Der neueste Schock für das System: Public School wird nicht bei der New York Fashion Week in der kommenden Saison dabei sein. Die Designer hinter dem Label, Dao-Yi Chow und Maxwell Osborne, wollen im kommenden Frühjahr das traditionelle Catwalk-Format zu Gunsten eines neuen Direct-to-Consumer-Modells aufgeben.

Das Designerduo ist bekannt dafür, nicht viel von althergebrachten Traditionen zu halten. Bereits seit einiger Zeit erschüttern immer wieder neue Disruptionen den Mode-Kalender. So wurden von Public School und anderen Labels - wie Burberry, Gucci oder Calvin Klein - bereits Männer- und Frauenshows zusammen gelegt, außerdem verschob das Duo seine Präsentation, sodass sie zeitlich näher an die Pre-Collection-Präsentation rückte. Seit Juni 2016 hat sich Public School gänzlich von der üblichen Einteilung Frühjahr/Sommer- und Herbst/Winter-Saison verabschiedet und begonnen, seine Kollektionen stattdessen einfach zu nummerieren.

„Das Unternehmen will sich darauf konzentrieren, sein Produktsortiment und die Lieferprozesse zu verfeinern sowie die Organisation, einschließlich der Einstellung neuer Mitarbeiter, neu zu strukturieren“, so ein Sprecher in einer Stellungnahme gegenüber Fashionista. Public School soll seine Zusammenarbeit mit Nike und Alpha Industries weiter fortsetzen.

Nachdem die Designer drei Saisons lang die Kollektionen für DKNY verantwortet hatten, widmeten sie sich der Arbeit an der Expansion und Überarbeitung ihres eigenen Labels, das sie berühmt gemacht hatte. Auch dürfen mit dem Näherrücken der internationalen Modewochen weitere Überraschungen im Modekalender erwartet werden, da die Designer immer wieder neue Ansätze der Kollektionspräsentation ausprobieren und sich zunehmend von traditionellen Laufsteg-Modell abwenden.

Foto: Via Facebook-Seite von Public School