Schauspielerin Natalia Avelon blutet für den Tierschutz

Die Berliner Schauspielerin und Sängerin Natalia Avelon setzt sich bereits seit langer Zeit für den Tierschutz ein und nutzt nun ihre Prominenz, um sich gemeinsam mit der Tierschutzorganisation Peta gegen den Einsatz von Echtpelz zu positionieren. Dafür posiert sie in einer neuen Kampagne in einem Parka mit aufgesetztem Pelzkragen, aus dem Blut tropft und über ihr Gesicht läuft.

„Ich bin ein Tierfreund. Mir geht es in erster Linie darum, dass jedes Lebewesen eine Würde hat. Ich sehe es einfach nicht ein, Tiere abzuschlachten, damit ich aus Dekadenz oder aus einer Mode heraus hübsch aussehe. Ob es ein Kaninchen ist oder ein Hund, es geht um das Lebewesen an sich - es geht um die Haltung und das Leid, das für einen kleinen Pelzkragen verursacht wurde", begründet Avelon ihr Peta-Engagement.

Avelon weiß“ „Natürlich haben wir eine engere Bindung zu unseren Haustieren, deswegen sind wir wahrscheinlich umso schockierter, wenn wir erfahren, dass wir einen Hund auf unserem Jackenkragen tragen. Ebenso brutal und pervers ist es natürlich, einen Fuchs zu tragen oder einen Nerz. Ich würde das nicht trennen. Vielleicht sind wir teilweise zu bequem, um dahinter zu gucken und uns zu informieren.“ Allein deswegen seien die Peta-Kampagnen so wichtig. Man werde konfrontiert und aufmerksam gemacht. Avelons Fazit: „Bitte tragt keinen Pelz. Informiert euch.“

Nach Angaben von Peta werden jährlich allein auf Farmen über 110 Millionen Tiere für ihren Pelz getötet. Oftmals stamme das Fell von Füchsen, Kaninchen oder Marderhunden, die in Ländern wie China, Finnland oder Polen in winzigen, verschmutzen Käfigen lebten und ihres Felles wegen erschlagen, vergast oder mit Elektroschockern getötet würden, heißt es.

Foto: Peta

 

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