Top Ten: Die reichsten Modemilliardäre 2015

Mit Mode und Bekleidung lässt sich zweifelsohne viel Geld verdienen. Die zehn reichsten Geschäftsmänner - Frauen sind leider keine darunter, außer als Teil der Familie - der Branche sind dafür der beste Beweis. Auch in dem vergangenen Jahr verdienten die größten Modemarken der Welt ihren Gründern wieder Milliardensummen während am untersten Ende der Produktionskette meist für einen Hungerlohn geschuftet wird. Diese Bemerkung sei am Rande gestattet, bevor wir in die Top Ten der reichsten Menschen im Modegeschäft einsteigen und ihren Sinn für’s Geschäft bewundern.

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10. Michael Otto & Familie - Otto

Auf Platz zehn und damit das Schlusslicht der zehn reichsten Modemenschen liegen Michael Otto und seine Familie. Damit ist der Sohn des Otto-Gründers der reichste Deutsche in der Modebranche. Das Unternehmen wurde 1949 unter dem Namen ‚Werner Otto Versandhandel’ in Hamburg gegründet und beruhte zuerst ausschließlich auf Versandwaren. In den 70er Jahren kamen SB-Warenhäuser zum Firmenportfolio hinzu. Otto bewies Gespür für die digitale Trendwende und schützte sich so vor dem Ende, das seine Konkurrenten Quelle und Neckermann im neuen Jahrtausend ereilte. Bereits 1997 erschien der Otto-Katalog online, heute ist Otto neben Amazon, Zalando und Ebay der erfolgreichste Onlinehändler in Deutschland. Die Familie Otto wird auf ein Nettovermögen von 16,8 Milliarden US-Dollar (ca. 15,3 Milliarden Euro) geschätzt.

9. Alain & Gerard Wertheimer - Chanel

Alain & Gerard Wertheimer sind die Erben von Pierre Wertheimer, der 1924 gemeinsam mit Coco Chanel das Unternehmen ‚Parfums Chanel’ ins Leben rief und gegen 70 Prozent der Firmenanteile, die Kosten für Produktion Marketing und Vertrieb von Chanel No.5 übernahm. Trotz aller Bemühungen seitens Coco Chanel blieben die rechtmäßigen Firmenanteile auch durch den Krieg und die Arisierungsversuche französischer Geschäfte durch die Nazis bei der Familie Wertheimer. Alain & Gerard sind heute gemeinsam 18,5 Milliarden US-Dollar (ca. 16,85 Milliarden Euro) wert.

Top Ten: Die reichsten Modemilliardäre 2015

8. Tadashi Yanai - Uniqlo

Tadashi Yanai eröffnete den ersten Uniqlo Store in Japan im Jahre 1984 in Hiroshima. Das Schneiderei-Unternehmen seines Vaters, ‚Ogori Shoji’, benannte er 1991 in ‚Fast Retailing’ um. Ein starker Expansionskurs, erst innerhalb Japans und dann weltweit, machte ihn zum reichsten Mode-Geschäftsmann Japans. Der 66-jährige wird auf ein Nettovermögen von 20,2 Milliarden US-Dollar (18,4 Milliarden Euro) geschätzt.

Top Ten: Die reichsten Modemilliardäre 2015

7. Leonardo del Vecchio - Luxottica

Das italienische Unternehmen Luxottica ist der weltgrößte Händler und Hersteller von (Sonnen-)Brillen. Mit Lizenzen für beinahe alle Luxusbrands, von Armani über Prada bis hin zu Versace, den Hausmarken Ray Ban, Oakley, Persol und Oliver Peoples und den Verkaufsstellen Sunglass Hut sowie Lenscrafters, ist das Unternehmen Marktführer in Sachen Brillen. Gründer und Vorsitzender Leonardo del Vecchio ist daher nicht nur der reichste Mann Italiens mit einem Nettovermögen von 22,1 Milliarden US-Dollar (20,1 Milliarden Euro), sondern auch unser Platz sieben der reichsten Menschen im Modegeschäft.

6. Stefan Persson - H&M

Stefan Persson heißt der reichste Schwede der Mode und Vorsitzender von Hennes & Mauritz. Sein Vater Erling Persson gründete das Unternehmen 1947, Stefan Persson übernahm 1982 und baute weiter aus. H&M beschert ihm ein Nettovermögen von 22,3 Milliarden US-Dollar (20,3 Milliarden Euro) und damit Platz sechs im Ranking.

Top Ten: Die reichsten Modemilliardäre 2015

5. Familie Brenninkmeyer - C&A

Mit 26,5 Milliarden US-Dollar steht die deutsch-niederländische Brenninkmeyer-Familie heute gut da. Die einstigen Gründer, Clemens und August Brenninkmeyer, eröffneten ihr erstes Geschäft 1841 in Sneek in den Niederlanden. Heute sitzt das Unternehmen in Düsseldorf und Vilvoorde, Belgien, die Brenninkmeyers leben in der Schweiz. Die Brenninkmeyers sind heute die reichsten Niederländer, müssen aber mit hunderten Familienmitgliedern teilen.

4. Bertrand Puech & Familie - Hermès

Das 1837 von Thierry Hermès gegründete Sattlereiunternehmen ist bis heute in Familienbesitz. Urenkel Axel Dumas fungiert als CEO und Pierre-Alexis Dumas als Artistic Executive Vice President. Weil die Firmenanteile der Familie in den Dokumenten der Émile Hermès SARL, einer Family Holding, die gegründet wurde, um das Unternehmen vor einer feindlichen Übernahme durch LVMH zu schützen, zusammengefasst sind, ist es nicht ganz klar, wer wie viele Anteile hält. Die Familie von Bertrand Puech wird jedenfalls mit 27 Milliarden US-Dollar (24,6 Milliarden Euro) nicht am Hungertuch nagen.

Top Ten: Die reichsten Modemilliardäre 2015

3. Phil Knight - Nike

Nike-Gründer Phil Knight hat mit seinem Unternehmen offenbar alles richtig gemacht, selbst eine Krise in den 1990er Jahren wegen schlechten Arbeitsbedingungen in seinen Fabriken konnte das Unternehmen überwinden, und ist nun eines der vorbildlichsten Unternehmen in Sachen Umweltschutz. 1964 gegründet, wurde Blue Ribbon Sports 1971 zu Nike umgewandelt. Seither ist das Unternehmen zu einer der weltweit erfolgreichsten Marken überhaupt geworden. Dies beschert Gründer Phil Knight ein geschätztes Nettovermögen von 27,5 Milliarden US-Dollar (25 Milliarden Euro) und somit Platz drei der vermögendsten Modegeschäftsmänner.

2. Bernard Arnault - LVMH

Der reichste Mann Frankreichs ist Bernard Arnault, mit 35,5 Milliarden US-Dollar (ca. 32,5 Milliarden Euro) Nettovermögen, zu dessen Konglomerat LVMH nicht nur die Luxuslabels Louis Vuitton, Céline, Loewe, Givenchy und Marc Jacobs gehören, sondern auch Spirituosen, Kosmetika und Schmuck. Außerdem ist Arnault auch Mehrheitseigner bei Dior. Diese Kombination macht ihn zum zweitreichsten Menschen im Modebusiness und zum reichsten Franzosen.

Top Ten: Die reichsten Modemilliardäre 2015

1. Amancio Ortega - Inditex

Amancio Ortega und dessen Firma Inditex mit Sitz in A Coruña in Spanien ist die Nummer eins der reichsten Modeunternehmer. Zu Inditex gehören unter anderem Zara, Zara Home, Pull&Bear, Bershka, Massimo Dutti und Oysho. Mit mittlerweile 6.000 Filialen weltweit, mehr als 137.000 Angestellten und einem Gewinn von 2 Milliarden Euro im Jahr 2015 steht Amancio Ortega unangefochten auf Platz eins. Sein Vermögen: 76,3 Milliarden US-Dollar. Damit liegt er auf Platz vier der reichsten Menschen der Welt, hinter Bill Gates, Carlos Slim Helu und Warren Buffett.

 

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