Vaude-Chefin Antje von Dewitz im Vorstand der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

Antje von Dewitz, Geschäftsführerin des deutschen Bergsportausrüsters Vaude, ist zur stellvertretenden Vorsitzenden des Kuratoriums der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gewählt worden. Bereits seit über fünf Jahren Mitglied des DBU-Kuratoriums, wurde sie nun für fünf Jahre in den Vorsitz gewählt.

Als eine der größten Stiftungen Europas fördert die DBU mit einem Stiftungskapital von rund 2,2 Milliarden Euro Vorhaben zum Schutz der Umwelt unter besonderer Berücksichtigung der mittelständischen Wirtschaft. Mit dem Deutschen Umweltpreis vergibt die DBU zudem die höchstdotierte Umwelt-Auszeichnung in Europa. „Antje von Dewitz steht wie kaum eine zweite für die Idee und das Gelingen eines ebenso konsequenten wie kreativen nachhaltigen Wirtschaftens. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt freut sich außerordentlich, dass eine derart profilierte Unternehmerin die Geschicke der größten Umweltstiftung Europas zukünftig als stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende mitgestalten wird“, so Rita Schwarzelühr-Sutter, Kuratoriumsvorsitzende der DBU in einer Mitteilung Anfang der Woche.

Neben Antje von Dewitz wurden Dr. Michael Meister MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, und Prof. Dr. Kai Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzringes, als weitere stellvertretende Vorsitzende für fünf Jahre gewählt. Als Vorstand der Stiftung legt das Kuratorium unter anderem die Förderleitlinien fest, vergibt die Fördermittel für die großen Projekte und entscheidet auf Empfehlung einer unabhängigen Expertenjury über die Vergabe des mit 500.000 Euro höchstdotierten Umweltpreises Europas, des Deutschen Umweltpreises der DBU. Seit Aufnahme der Stiftungsarbeit im Jahr 1991 hat die DBU über 9.700 umweltentlastende, innovative Modellprojekte mit über 1,76 Milliarden Euro unterstützt.

„Die DBU unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, ökologische Lösungen und Innovationen umzusetzen. Denn genau daran scheitert es meist in der Praxis. Die Ideen sind da, aber gerade für kleinere Unternehmen ist es mit einem hohen wirtschaftlichen Risiko verbunden, diese zu verwirklichen. Entsprechend schwierig ist es auch, die Finanzierung dafür zu bekommen. Als DBU unterstützen wir Unternehmen dabei, diese ersten großen Hürden zu überwinden und wichtige ökologische Impulse in der Wirtschaft zu setzen. Das ist mir ein Herzensanliegen. Deshalb freue ich mich sehr, bei der DBU mitzuwirken. Die Wahl zur stellvertretenden Vorsitzenden ist für mich eine große Ehre“, so Antje von Dewitz, die aus eigener Erfahrung weiß, wie viel Mut und Aufwand es erfordert, nachhaltig zu wirtschaften. Als sie vor zehn Jahren die Geschäftsführung bei Vaude übernahm, schlug sie mit ihrem Team einen konsequent nachhaltigen Kurs ein, um angesichts globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Artenschutz oder Mikroplastik Verantwortung zu übernehmen. Heute gilt Vaude als Vorreiter und Experte für Nachhaltigkeit.

Foto: Vaude

 

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