Vivobarefoots Barfußschuhe preschen mit Riesenschritten voran

Die (überwiegend) veganen Barfußschuhe der britischen Schuhmarke Vivobarefoot erfreuen sich auch in Deutschland wachsender Beliebtheit. Seit ihrer Gründung im Jahr 2012 wurden bereits mehr als eine Million Paar Schuhe verkauft und auch das Unternehmen wächst derzeit pro Jahr um 30 Prozent.

„Seitdem ich die Vivobarefoot Ballerinas trage, habe ich keine Schmerzen in den Füßen mehr; man merkt wie die Muskel und Bänder in den Füßen wieder ihre gedachten Aufgaben übernehmen“, begeisterte sich eine Kundin auf Vivobarefoots deutscher Website. Andere Träger und Trägerinnen stellten fest, dass ihre Knöchel-, Knie- und Rückenschmerzen besser geworden oder ganz verschwunden sind.

Vivobarefoot macht dafür die absolut flache Sohle verantwortlich, die für eine gesunde, aufrechte Haltung sorgt und die Wirbelsäule entlastet, was wiederum die Gelenke schont. Das Unternehmen glaubt, dass wir vergessen haben, wie man läuft: „Füße brauchen keine Dämpfung! Gepolsterte Schuhe und Absätze verursachen eine falsche Haltung, die für Verletzungen und Schmerzen verantwortlich ist. Mit Barfußschuhen spürt man die Beschaffenheit des Untergrundes, wodurch optimales sensorisches Feedback ermöglicht wird“, so das Unternehmen.

Die Schuhmarke wurde von Galahad Clark gegründete und der sollte wissen, was einen guten Schuh ausmacht, gehört er doch zur sechsten Generation der Clark-Familie, die bereits seit 190 Jahren die bekannten gleichnamigen Schuhe herstellt. Vivobarefoot setzt auf hohe internationale Produktionsstandards sowie Umweltfreundlichkeit. Für die Barfußschuhe werden nur pflanzlich gegerbtes Leder und viele recycelte Materialien wie PET und Gummi verwendet beziehungsweise gar keine tierischen Produkte für viele Modelle.

Vivobarefoot wird als unabhängige Einheit betrieben und startete erst kürzlich eine Crowdfunding-Kampagne auf Crowdcube, um 750.000 Pfund (ca. 955.000 Euro) aufzubringen. Bis 2019 hofft das junge Unternehmen, seinen derzeitigen Umsatz von 9,5 Millionen Pfund (rund 12,1 Millionen Euro) auf 29 Millionen Pfund (fast 37 Millionen Euro) zu steigern.

Clarks hingegegen gab erst letzten Monat bekannt, das Unternehmen werde aufgrund der schwierigen derzeitigen Situation 170 Arbeitsstellen kürzen müssen.

 

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