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Was der Handel von der Vogue Fashion’s Night Out lernen kann

Tausende Shoppinglustige nutzten am vergangenen Freitag die Vogue Fashion´s Night Out (VFNO), um den Konsum zu zelebrieren.

Über 60 Shops, Boutiquen und Department-Stores hatten allein in Düsseldorf die Türen bis Mitternacht geöffnet und überraschten ihre Kunden mit besonderen Aktionen, Premieren und Limited Editions. Auch in Berlin nahmen 40 Handelspartner teil, online konnten immerhin 30 teilnehmende Händler gewonnen werden. Der Standort Wien, der insgesamt zwei der bisherigen Ausgaben der VFNO mitgemacht hatt, war zuvor abgesagt worden. Von Seiten des Condé Nast Verlages hieß es dazu in einer Stellungnahme: „Wir haben uns gemeinsam mit dem Goldenden Quartier gegen eine Fortführung entschieden, da beide Partner sich im Rahmen ihrer Marketingstrategie auf andere Projekte, in unserem Fall auf die VFNOs in Berlin und Düsseldorf, fokussieren wollten.“

Nichtsdestotrotz begrüßte am frühen Donnerstagabend Cyrus Heydarian, General Manager des Düsseldorfer Fünf-Sterne-Hotels Breidenbacher Hof die Gäste mit einigen Fakten über Düsseldorf: „Düsseldorf entwickelt sich stetig weiter. Wir sind kurz davor, den Corneliusplatz zu eröffnen, was schon lange und sehnlich erwartet wurde. Die Königsallee ist nach wie vor die am meisten frequentierte Luxusmeile Deutschlands. Düsseldorf liegt im langfristigen Vergleich der Kaufkraft 20 Prozent über dem Bundesdurchschnitt,“ stellte er fest.

Was der Handel von der Vogue Fashion’s Night Out lernen kann

Das Wort an die Gäste richtete auch Vogue-Chefredakteurin Christiane Arp im Beisein von Oberbürgermeister Thomas Geisel. Sie hieß die Gäste aus Mode, Gesellschaft, Kultur, Medien und Wirtschaft zum Auftakt der achten Ausgabe der Vogue Fashion’s Night Out willkommen: „Was macht ein Event zu einem besonderen Event? Ich glaube einzig und allein wir, wir Menschen. Wir können alles überall haben, aber das, was in Erinnerung bleibt, ist die tolle Begegnung,“ so ihr Fazit.

Die Begegnung suchten die Düsseldorfer auf der Königsallee und in angrenzenden Einkaufsstraßen en masse. Strotz strömenden Regens waren die Straßen voll, die Stimmung ausgelassen. Auch Handelspartner zeigten sich begeistert: „Die Vogue Fashion’s Night Out ist für uns und unsere Kunden jedes Mal ein Highlight! Die Stadt war am Abend in einer besonderen Stimmung und die Kunden haben trotz des schlechten Wetters mitgemacht. Für uns lief die VFNO sowohl was die Umsätze, als auch was das Marketing angeht, hervorragend! Wir hatten zahlreiche Besucher und es war sogar das Fernsehen vor Ort und hat gedreht. Wir hatten viel Spaß, es war eine tolle Atmosphäre im Store. Diese Veranstaltungen sollten öfter stattfinden“, so Thomas Wirth, CEO Replay Germany.

Was der Handel von der Vogue Fashion’s Night Out lernen kann

Auf die Frage hin, was der Handel ganzjährig aus der Begeisterung rund um die Vogues Fashion’s Night Out lernen könnte, erwiderte Christiane Arp: „Seit 2010 veranstalten wir die Fashion’s Night Out in Düsseldorf, und unsere Erfahrung zeigt, dass die Partner im Handel dann erfolgreich sind, wenn sie sich etwas einfallen lassen. Wir müssen die Menschen emotional erreichen. Was könnte meinen Kunden gefallen, wie muss mein Laden riechen, welche Blumen stelle ich auf? Es geht um das Pflegen eines Rituals.“

Das Pflegen von Ritualen und der Eventcharakter sind in der Tat das, was der Handel von Shoppinigevents dieser Art lernen kann. Wie auch die Bread & Butter by Zalando gezeigt hat, gewinnt der Handel, ob on- oder offline, durch eine physische Annäherung an seine Kunden. Es geht um die Emotionalisierung des Einkaufserlebnisses, das Schaffen von positiven Erinnerungen, verknüpft mit der Marke oder dem Shop. Das Event ist etwas, was Online nicht bieten kann, ein Tool, das der Handel exklusiv für sich beanspruchen kann. Höchste Zeit, es zu nutzen.

Fotos: Torsten Zimmermann für VOGUE