William Fans Ode an den physischen Handel
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William Fan zieht seine Inspiration für seine Herbst/Winter 26-Kollektion aus der eigenen Einzelhandelsgeschichte.
Die Kollektion mit dem Titel “Ring the Bell” ist eine Anlehnung an den eigenen Store in der deutschen Hauptstadt und wurde während der Berliner Fashion Week präsentiert.
Der Store grenzt an eine Hinterhof und war vier Jahre lang nur über das Betätigen einer Glocke zugänglich, heißt es in den Show Notes. Es sei „eine Hommage an das Analoge, an bewusste Erfahrungen, an den Luxus, sich Zeit zu nehmen”. Der Laden an der Große Hamburger Straße 25, in der Nähe vom Hackescher Markt, feierte gerade erst im vergangenen Sommer – während der letzten Ausgabe der Modewoche – seine Wiedereröffnung.
Der physische Standort spielte auch eine Rolle im Setdesign des Berliner Labels. In der Mitte des rechteckigen Raums war die Nachbildung einer Verkaufsfläche mit kleinen Regalen, Ständern und Objekten aufgebaut, die verschiedene Accessoires wie Sonnenbrillen und Taschen präsentierten.
Die Looks waren derweil von den unterschiedlichen Gästen inspiriert. „Die Gespräche und Begegnungen mit ihnen hinterließen einen bleibenden Eindruck und inspirierten William Fan dazu, genau dieses Gefühl der Vielfalt in sein Design einfließen zu lassen“, so die Shownotes.
Samt und Cord waren neben technischen Stoffen und gewachsten Oberteilen zu sehen. Daunenjacken trafen auf Plissee, das für Pieces wie Röcke und langärmelige Oberteile eingesetzt wurde. Die Bewegung der Stoffe und Layering zählte zu den zentralen Elementen der Kollektion. Dadurch entstand ein Motiv zwischen freizeitlichen Looks und Eleganz, dem Spiegel der vielseitigen Kund:innen.