Birkenstock: LVMH-Erbe Alexandre Arnault verlässt den Verwaltungsrat
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Die Schuhmarke Birkenstock muss seinen Verwaltungsrat (Board of Directors) neu besetzen: Alexandre Arnault, Sohn von Bernard Arnault, dem Vorstandsvorsitzenden und Mehrheitsaktionär von LVMH, hat sein Mandat mit Wirkung zum 6. August 2026 aus beruflichen Gründen niedergelegt. Das Unternehmen teilte mit, dass bereits nach einer Neubesetzung der Position gesucht wird.
Der Verwaltungsrat will die Personalie auf einer der nächsten Sitzungen beschließen, sobald ein:e geeignete:r Kandidat:in gefunden wurde. Vorstandsvorsitzender des Verwaltungsrats Michael Chu dankte Arnault für dessen fünfjährige Tätigkeit. Er habe das Gremium in einer wichtigen Phase der Unternehmensentwicklung mit seiner Erfahrung und seiner Verbundenheit zur Marke bereichert.
Zugleich betonte Chu, dass der strategische Investor Financière Agache, die Investmentgesellschaft der Familie Arnault und strategischer Investor bei Birkenstock, Birkenstock auch nach Arnaults Ausscheiden eng verbunden bleiben werde.
Alexandre Arnault hatte seinen Rücktritt aufgrund wachsender beruflicher Verpflichtungen erklärt. Mit der selben Erklärung hatte er bereits im Juli seine Position im Verwaltungsrat bei Moncler aufgegeben. Alexandre Arnault war zuvor CEO von Rimowa und wechselte anschließend zu Tiffany & Co., wo er eine Führungsrolle bei der Neupositionierung der Marke übernahm. Seit 2025 ist Alexandre Arnault stellvertretender CEO (Deputy CEO) der Weinsparte Moët Hennessy innerhalb des LVMH-Konzerns.
Birkenstock gehört mehrheitlich der Beteiligungsgesellschaft L Catterton, an der die Arnault-Familie über Financière Agache sowie LVMH beteiligt sind. Die operative Unternehmenszentrale befindet sich in Linz am Rhein (Rheinland-Pfalz), die börsennotierte Holding Birkenstock Holding plc hat ihren Sitz in London