Führungswechsel bei Bally: Mario Grauso wird CEO
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Die Schweizer Traditionsmarke Bally hat einen neuen Chief Executive Officer. Mario Grauso tritt die Nachfolge von Ennio Fontana an, der das Unternehmen verlässt. Grauso war zuvor bereits in leitender kreativer Funktion für die Marke tätig. Das Branchenmagazin WWD berichtete am Dienstag zuerst über die Personalie.
Grauso verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Führung internationaler Mode- und Lifestylemarken. Zuletzt war er seit September 2024 CEO von Stefano Pilati Studio. Sein Vorgänger Fontana war erst im Oktober 2024 zu Bally gekommen. Der Italiener hatte zuvor fast zwei Jahrzehnte im Vertrieb an der Seite von Philipp Plein gearbeitet und anschließend die Position des CEO bei Roberto Cavalli und Dsquared2 bekleidet.
Während Fontanas kurzer Amtszeit vollzog Bally eine kommerzielle Neuausrichtung. Die Ambitionen, mit einem stark modisch geprägten Ansatz im Luxussegment zu konkurrieren, wurden zurückgefahren. Kreativdirektor Simone Bellotti, dessen Kollektionen von der Fachpresse positiv aufgenommen worden waren, verließ das Unternehmen und wechselte zu Jil Sander.
Eigentümer von Bally ist seit der Übernahme im August 2024 von der deutschen Unternehmerfamilie Reimann der Finanzinvestor Regent. Die Private-Equity-Gesellschaft mit Sitz in Beverly Hills investiert neben Luxusgütern und Einzelhandel auch in Medien, Technologie und die Automobilbranche. Zum Portfolio gehören unter anderem die Marken Escada und Club Monaco.
Anm. d. Red.: FashionUnited hat Bally um Stellungnahme gebeten.