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Horst Widmann für Lebenswerk geehrt

Nach über 50 Jahren in der Sportartikelindustrie wurde Horst Widmann für seine großartigen Verdienste in der Branche ausgezeichnet, zu denen Jahrzehnte bei Puma und Adidas und Dienste für den europäischen Sportartikelverband und den Weltverband der Sportartikelindustrie gehören.

Um seine 27 Jahre bei Puma zu würdigen, wurde dem 76-Jährigen in der letzten Woche im Rahmen einer Feier mit Kollegen, Freunden und Weggefährten von Puma-Geschäftsführer Bjoern Gulden ein goldener Puma"King" Fußballschuh überreicht. Gulden dankte Widmann für seinen jahrzehntelangen Einsatz und würdigte ihn als einen "netzwerkenden Außenminister, der die ganze Branche mitgeprägt hat".

Vor seiner Zeit bei Puma, die er 1990 begann und dafür sorgte, dass die Marke heute zu den Top 3 Fußballmarken weltweit gehört, war Widmann 22 Jahre lang bei Adidas tätig, unter anderem als persönlicher Assistent von Adi Dassler. In der Welt des Fußballs ist er aufgrund seiner ausgezeichneten Kontakte nach Afrika auch als "Mr. Africa" bekannt, da er viele dortige Fußballverbände und Spieler zu Puma brachte; 1996 nahm Puma dank seiner Initiative mit Kamerun die erste afrikanische Mannschaft unter Vertrag.

Zudem war Widmann zehn Jahre lang Präsident des europäischen Sportartikelverbandes (FESI) und viele Jahre Vizepräsident des Weltverbandes der Sportartikelindustie (WFSGI), wo er wichtige Kontakte knüpfte und sie auch nutzte. "Nicht allein der Vertrag und das Papier sind entscheidend. Es ist immer das Vertrauensverhältnis zu den Partnern, die freundschaftliche Bindung", sagte Widmann im Jahr 2012 über das Geheimnis seines Erfolges laut inFranken.

Auch wenn der gebürtige Nürnberger am 20. Juni seinen 77. Geburtstag begehen wird, ist von Ruhestand keine Rede - der Allrounder und Netzwerker ist als Berater immer noch täglich im Büro. Und das um Punkt 8 Uhr. Hut ab, Herr Widmann!

Foto: Horst Widmann und Bjoern Gulden / Puma PR