Mulberry ernennt Christopher Kane zum Kreativdirektor
Die britische Traditionsmarke Mulberry hat Christopher Kane zum Kreativdirektor einer Ready-to-wear-Kollektion für Damen ernannt, die im September vorgestellt werden soll. Die Kollektion wird ab Januar 2027 in den Geschäften sowie online erhältlich sein.
Mit dieser Ernennung kehrt Mulberry in die saisonale Bekleidungskategorie zurück. Das Unternehmen hatte bis 2020 Bekleidung und Schuhe angeboten, bevor es seine Lizenzvereinbarung mit der Onward Luxury Group beendete.
Seitdem verfolgt das Unternehmen die Turnaround-Strategie „Back to the Mulberry Spirit“ mit dem zentralen Ziel, zur Profitabilität zurückzukehren. Im Mittelpunkt des Plans steht eine umfassende Markenerneuerung, die darauf abzielt, die britische Identität der Marke wiederherzustellen.
Die Ernennung von Kane erscheint daher passend, da der britische Designer seit langem als feste Größe der heimischen Branche gilt. Seit der Schließung seiner gleichnamigen Marke im Jahr 2023 ist Kane schrittweise in die Modewelt zurückgekehrt, unter anderem als Gastdesigner im Rahmen des Residenzprogramms von Self-Portrait.
Mulberry noch in der Anfangsphase der Turnaround-Bemühungen
Zu diesem neuen Projekt erklärte Kane, er fühle sich geehrt, Teil einer Marke „mit einem so reichen britischen Erbe und einem tiefen Bekenntnis zum Handwerk“ zu werden. „Ich freue mich auf die enge Zusammenarbeit mit Andrea Baldo, dem Chief Executive Officer (CEO), und dem Team, um ein neues Kapitel für die Ready-to-wear zu schreiben“, fügte er hinzu.
Baldo erklärte, Kanes Ernennung sei ein „wichtiger Moment für Mulberry, da wir ein neues Kapitel für die Ready-to-wear aufschlagen“. Er fuhr fort: „Seine Vision passt hervorragend zum Erbe von Mulberry und zum Geist der britischen Kreativität, der das Haus auszeichnet. Gemeinsam freuen wir uns darauf, die kreative Sprache von Mulberry über Accessoires hinaus weiterzuentwickeln und eine überzeugende Zukunft für die Ready-to-wear auf globaler Ebene zu gestalten.“
Seit Baldos Ernennung zum CEO von Mulberry 2024 hat die Marke neuen Schwung erhalten, obwohl sie sich laut seinem Halbjahresbericht noch „früh im Turnaround“ befindet. In den 26 Wochen bis zum 27. September 2025 sank der Konzernumsatz aufgrund schwächerer Marktbedingungen und Ladenschließungen in Asien um vier Prozent. Die Bruttomarge verbesserte sich jedoch auf 69 Prozent.
„Wir stärken unsere Marge und verbessern unsere Liquidität durch einen stärkeren Fokus auf den Verkauf zum vollen Preis sowie durch ein diszipliniertes Kostenmanagement. Gleichzeitig stellen unser erneuertes Produktangebot und unsere kreative Ausrichtung die Verbindung der Marke zu den Kund:innen wieder her“, sagte Baldo damals.
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