Der Sportartikelhersteller Adidas lädt seine Aktionäre am Mittwoch (10.00 Uhr) in Fürth zur Hauptversammlung. Neben der Entlastung des Vorstands steht die Wahl eines neuen Aufsichtsratsmitglieds auf der Tagesordnung. Postchef Frank Appel soll als Nachfolger von Stefan Jentzsch in den Adidas-Aufsichtsrat einziehen. Jentzsch gehört dem Kontrollgremium als Vertreter der Anteilseigner seit 2007 an. Das Unternehmen hatte bereits im März erklärt, dass er sein Mandat mit Ablauf des Aktionärstreffens niederlegen wird. Zu den Gründen für den Wechsel hatte sich Adidas nicht geäußert.

Dank guter Geschäfte in China hatte der fränkische Nike -Rivale gut ins neue Geschäftsjahr gefunden. Im ersten Quartal kletterte der operative Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 17,1 Prozent auf 746 Millionen Euro. Unter dem Strich blieben dem Dax-Konzern 542 Millionen Euro - 17,4 Prozent mehr als im ersten Quartal 2017. Der Umsatz wuchs im Vergleich zum Vorjahr wegen der belastenden Eurostärke nur um 1,9 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. Für das gesamte Jahr peilt Konzernchef Kasper Rorsted ein währungsbereinigtes Umsatzplus von rund zehn Prozent an. (dpa)

 

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