Der US-amerikanische Brand-Management-Konzern Iconix Brand Group muss künftig ohne seinen Gründer und CEO Neil Cole auskommen. Die Nachricht von seinem sofortigen Rücktritt sorgte vor wenigen Tagen bei den Anliegern für einen regelrechten Schock: Die Aktie des Unternehmens, das unter anderem die Rechte an Marken wie Umbro, Ecko, Badgley Mischka, Lee Cooper und Rocawear hält, verlor umgehend fast ein Viertel ihres Wertes.

Nachdem im Frühjahr bereits CFO Jeff Lupinacci und COO Seth Horowitz den Konzern verlassen hatten, verlor der Konzern mit dem Rücktritt des Gründers innerhalb weniger Monate sein komplettes Führungstrio. Cole werde dem Unternehmen noch bis zum 30. September als Berater zur Verfügung stehen, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, und sich danach „anderen geschäftliche Aufgaben widmen“, erklärte Iconix. Die Suche nach einem Nachfolger sei bereits aufgenommen worden. Bis der gefunden ist, wird nun Peter Cuneo den Konzern übergangsweise führen. Der ehemalige Chef des Unterhaltungskonzerns Marvel Entertainment sitzt bereits seit Oktober 2006 im Board von Iconix. Er wurde nun zum Chairman und Interim-CEO befördert.

 

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