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Swatch Group lehnt Kandidatur von Steven Wood erneut ab

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Bild: Swatch
Von AFP

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Der Schweizer Uhrenhersteller Swatch Group hat am Dienstag eine zweite Runde in seinem Kräftemessen mit dem aktivistischen Investor Steven Wood gewonnen. Dessen Kandidatur für den Verwaltungsrat wurde abgelehnt.

Zum zweiten Mal bewarb sich der US-amerikanische Investor, der die Unternehmensführung scharf kritisiert, um einen Sitz im Verwaltungsrat. Seine Kandidatur wurde jedoch mit 79,6 Prozent der Stimmen abgelehnt, wie der Schweizer Konzern nach seiner jährlichen Hauptversammlung mitteilte.

„Die Aktionär:innen haben sich klar gegen seine Wahl ausgesprochen“, erklärte die Swatch Group in der Mitteilung.

Steven Wood, dessen Unternehmen Greenwood Investors 0,5 Prozent des Kapitals des Schweizer Konzerns hält, hatte bereits im vergangenen Jahr einen erfolglosen Versuch unternommen. Er war der Meinung, dass der Verwaltungsrat erneuert werden müsse.

Seiner Meinung nach habe das Unternehmen „ein enormes Potenzial“. Die Minderheitsaktionär:innen hätten jedoch kaum eine Chance, im Verwaltungsrat Gehör zu finden, schrieb er im Vorfeld der Hauptversammlung in seinem Blog.

„Ohne unabhängige Aufsicht, neue Perspektiven und eine ausgewogene Vertretung können selbst die besten Unternehmen anfangen, Fehlfunktionen aufzuweisen – wie das Uhrwerk einer klemmenden Uhr“, betonte er.

Das Unternehmen wird von Nick Hayek geleitet und von Nayla Hayek präsidiert. Sie sind die Erb:innen des Konzerngründers, der die Schweizer Uhrenindustrie in den 1980er-Jahren mit seiner berühmten bunten Plastikuhr verjüngt hatte.

Die Kandidatur von Steven Wood wurde von der Gesellschaft Institutional Shareholder Services (ISS) unterstützt, die Abstimmungsempfehlungen herausgibt. Auch die Stiftung Ethos, welche Pensionskassen in der Schweiz vertritt, sprach sich für ihn aus.

Die Stiftung, die regelmäßig auf Hauptversammlungen auftritt, erinnerte daran, dass der „Hayek-Pool“ 26,4 Prozent des Kapitals hält. Dieser Pool, der die Erb:innen sowie nahestehende Personen und Institutionen vereint, kontrolliert jedoch 44,5 Prozent der Stimmrechte.

Auch die Stiftung Ethos war der Ansicht, dass ein „erneuerter Verwaltungsrat, der über ausreichende Unabhängigkeit und vielfältige Kompetenzen verfügt, eine wesentliche Voraussetzung für den nachhaltigen Erfolg der Swatch Group ist“. Dies teilte sie Ende April in einer Mitteilung zu ihren Stimmabsichten mit.

Im Jahr 2025 verzeichnete der Konzern, zu dem auch andere Marken wie Tissot, Longines und Omega gehören, einen Umsatzrückgang von 5,9 Prozent auf 6,28 Milliarden Schweizer Franken (aktuell 6,85 Milliarden Euro). Gleichzeitig brach der Nettogewinn um 88,5 Prozent auf 25 Millionen Schweizer Franken ein.

Der Konzern, der auch Uhrenkomponenten herstellt, erklärte diesen Rückgang mit seiner Absicht, die Arbeitsplätze bis zur Erholung zu erhalten. Die Branche hatte ein schwieriges Jahr erlebt, das von der sinkenden Nachfrage in China und den Zöllen in den Vereinigten Staaten geprägt war.

Ende 2025 beschäftigte der Uhrenkonzern weltweit 31.796 Mitarbeitende.

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