Zalando ernennt Tom Christenson zum Leiter des B2B-Geschäfts

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Tom Christenson ist neuer SVP B2B bei Zalando Credits: Bild: Zalando
Von Jan Schroder

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Der Berliner Online-Modehändler Zalando SE hat eine neue Führungskraft verpflichtet, um seine Position im internationalen B2B-Geschäft weiter zu stärken. Am Dienstag verkündete das Unternehmen die Ernennung von Tom Christenson zum Senior Vice President (SVP) B2B. Christenson habe den Posten bereits am 15. Oktober angetreten, heißt es in einer Mitteilung.

In seiner neuen Rolle werde er „Zalandos Strategie weiter beschleunigen und den Aufbau des einzigartigen Betriebssystems für den Mode- und Lifestyle-E-Commerce vorantreiben, das Logistik, Software und Services vereint“, erklärte das Unternehmen. Dabei werde Christenson die „übergreifende B2B-Strategie verantworten“ und „eng mit den Führungsteams von Zeos, Tradebyte und Scayle in einem gemeinsamen B2B-Führungsteam zusammenarbeiten“.

Im vergangenen Geschäftsjahr überstieg der Umsatz im B2B-Geschäft nach Angaben des Unternehmens die Marke von einer Milliarde Euro. Beteiligt waren demnach mehr als 1.200 Händler.

Christenson bekleidete bereits Führungspositionen bei Amazon und Uber

Vor seinem Wechsel zu Zalando war Christenson CEO von TBAuctions, einem europäischen B2B-Online-Marktplatz für Industriegüter. Davor hatte er unter anderem bei Amazon das Programm „Seller Fulfilled Prime“ entwickelt und Uber Freight, die Transport- und Logistiksparte von Uber, in Europa aufgebaut.

Zalando-Co-CEO David Fischer begründete die Personalentscheidung. „Tom hat im Laufe seiner Karriere erfolgreich leistungsstarke Marktplätze sowie Services aufgebaut, mit denen Händler wachsen können“, erklärte er in einem Statement. „Er ist die ideale Besetzung, um unsere B2B-Vision weiter zu beschleunigen und das E-Commerce-Betriebssystem für Mode und Lifestyle aufzubauen.“

Christenson würdigte seinen neuen Arbeitgeber. „Die B2B-Strategie von Zalando ist visionär, liefert bereits starke Ergebnisse und bietet enormes Zukunftspotenzial“, betonte er. „Was wir für uns selbst aufgebaut haben, stellen wir unseren Geschäftspartnern zur Verfügung. Indem wir Zeos, Tradebyte und Scayle noch enger verzahnen, bündeln wir ihre jeweiligen Stärken. So schaffen wir ein noch leistungsstärkeres Angebot für Marken und Händler.“

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