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Arcadia Group: 31 weitere Filialen stehen offenbar vor dem Aus

Von Jan Schroder

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Während der Bieterwettstreit um den insolventen britischen Bekleidungskonzern Arcadia Group, zu dem Marken wie Topshop und Dorothy Perkins gehören, kurz vor der Entscheidung steht, zeichnen sich weitere gravierende Einschnitte ab: Presseberichten zufolge sollen 31 Stores nach dem Ende des derzeit herrschenden Lockdowns nicht wieder eröffnet werden.

Dies hätten die Insolvenzverwalter von der Unternehmensberatung Deloitte entschieden, berichteten britische Medien übereinstimmend. Unter den betroffenen Filialen seien allein 21 Standorte des Konzepts Outfit, heißt es dort. Durch den Schließungsbeschluss würden insgesamt rund 700 Arbeitsplätze verloren gehen.

Eine Entscheidung über die weitere Zukunft der Konzernmarken steht indessen kurz bevor: Am Montag endete die Frist, in der Übernahmeinteressenten ihre Angebote abgeben konnten. Als Favorit für den Erwerb der populären Kette Topshop gilt Berichten zufolge ein Bieterkonsortium um den britischen Bekleidungshändler Next Plc. Außerdem im Rennen sind dem Vernehmen nach unter anderem ein Zusammenschluss von JD Sports und Authentic Brands Group (ABG) sowie der expansionsfreudige britische Handelskonzern Frasers Group.

Arcadia hatte im vergangenen November Insolvenz anmelden müssen. Seither wird nach neuen Investoren für die zum Konzern gehörenden Konzepte gesucht. Im Dezember wurde bereits das Plus-Size-Label Evans an den australischen Bekleidungsanbieter City Chic Collective Limited verkauft.

Foto: FashionUnited

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