Auf Wholesale-Kurs: Gerry Weber baut NOS-Programm und Denim aus
Gerry Weber will mit dem Ausbau des Never-out-of-Stock-Programms (NOS-Programm) und der Denim-Linie ein klares Zeichen in Richtung Handel setzen. Angesichts der laufenden Insolvenz der Retail-Tochter und der damit verbundenen Neuausrichtung will das Unternehmen künftig den Wholesale und die Zusammenarbeit mit den Händler:innen stärken. 1973 wurde das deutsche Modeunternehmen Gerry Weber gegründet, in diesem Jahr also feiert das Modehaus sein 50. Firmenjubiläum. Dennoch gab es nicht nur Grund zum Feiern. Allen voran die laufende Insolvenz der Retail-Tochter und der daraus resultierenden Schließung von 122 Stores und Outlets in Deutschland machte Negativschlagzeilen. Bis Ende September sollen die Schließungen umgesetzt sein. Übrig bleiben 49 profitabel arbeitende Standorte, die auch in Zukunft Potenzial haben. Der Wholesale soll künftig wieder stärker in den Fokus rücken, „mit der konsequenten Hinwendung zum Wholesale-Geschäft kehrt Gerry Weber zu seinen Wurzeln zurück“, erklärt CEO Angelika Schindler-Obenhaus.
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