Chanel erzielt knapp 10 Milliarden Umsatz

Das französische Haus Chanel, das im Februar seinen Stardesigner Karl Lagerfeld verlor, teilte am Montag mit, dass es 2018 einen Umsatz von fast 10 Milliarden Euro erzielt hat.

"Chanel hatte ein weiteres außergewöhnliches Jahr. Unsere Kollektionen und unsere neuesten Produkteinführungen waren äußerst erfolgreich und haben wesentlich zum Umsatzwachstum in allen Produktkategorien beigetragen", kommentierte Philippe Blondiaux, Finanzchef der Gruppe, in der Pressemitteilung.

Chanel, eine der wenigen noch unabhängigen Luxusmarken, verzeichnete im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 12,5 Prozent auf 9,88 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss belief sich auf 1,9 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 16 Prozent entspricht. Beim operativen Ergebnis erreichte der Konzern 2,6 Milliarden Euro (+8 Prozent).

Investitionen in die langfristige Entwicklung

Chanel, das im vergangenen Jahr den Schleier über seine bisher geheime Geschäftsentwicklung gelüftet hat, bleibt unter den drei führenden Luxusmarken der Welt: vor Gucci (Kering-Gruppe), das 2018 einen Umsatz von 8,28 Milliarden Euro erzielte, und hinter Louis Vuitton, das nach Angaben der LVMH-Gruppe "deutlich über 10 Milliarden Euro Umsatz" erzielte.

Chanel erklärt, dass seine Investitionen "im Jahr 2018 eine Milliarde US-Dollar (oder 890 Millionen Euro) überschritten haben, mehr als das Doppelte des im Vorjahr investierten Betrags, was das Engagement des Unternehmens für eine langfristige Entwicklung widerspiegelt."

Diese Investitionen sind Teil eines mehrjährigen Strategieprogramms, das darauf abzielt, "die Wertschöpfungskette zu konsolidieren, den digitalen Wandel zu beschleunigen und das gesellschaftliche und ökologische Engagement zu bestätigen" und "den ikonischen Status der Marke Chanel und ihre langfristige Entwicklung zu erhalten".(AFP)

Bild: Chanel Haute Couture, Chanel Website

 

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