Eterna: Kleines Umsatzminus im ersten Quartal

Der Hemden- und Blusenspezialist Eterna Mode Holding GmbH musste im ersten Vierteljahr einen leichten Umsatzrückgang hinnehmen. Der Nettoverlust fiel höher aus als im Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen begründete das mit Sondereffekten. Die Prognosen für das Gesamtjahr wurden nicht angetastet.

Am Mittwoch teilte Eterna mit, dass der Umsatz im ersten Quartal bei 25,4 Millionen Euro und damit um 0,9 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresniveau gelegen habe. Während die Erlöse im Ausland um 4,1 Prozent wuchsen, schrumpften sie in Deutschland um 3,0 Prozent. Für den Umsatzrückgang in der Heimat machte das Unternehmen „Lieferverschiebungen in das zweite Quartal“ verantwortlich. Positiv entwickelten sich die eigenkontrollierten Flächen: Dort konnte Eterna nach eigenen Angaben „ein mittleres einstelliges Like-for-like-Plus generieren“.

Auch unter dem Strich machten sich besondere Umstände bemerkbar. Durch die im Frühjahr vollzogene Refinanzierung ergaben sich einmalige Belastungen in Höhe von 2,9 Millionen Euro. Außerdem drückten die Kosten für zwei neue Stores und höhere Marketingausgaben das Ergebnis. So stieg der Nettoverlust von 0,9 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 3,4 Millionen Euro.

Das Unternehmen rechnet für 2017 weiterhin mit Zuwächsen beim Umsatz und Ergebnis

Ohne die jüngsten Einmalbelastungen und den Effekt einer nicht liquiditätswirksame Abschreibung auf den Firmenwert sahen die Zahlen besser aus: „Bereinigt um die planmäßige Firmenwertabschreibung und die Refinanzierungskosten resultiert ein positives Konzernergebnis in Höhe von 1,1 Millionen Euro, welches um 0,3 Millionen Euro über dem Vorjahr liegt“, erklärte das Unternehmen.

Was den Rest des Jahres angeht, ist der geschäftsführender Gesellschafter Henning Gerbaulet zuversichtlich: „Eterna ist gut gerüstet, was sich in positiven Auftragseingängen widerspiegelt. Wir sehen insbesondere in der zweiten Jahreshälfte Potenzial für Ergebnisverbesserungen“, erklärte er. Für 2017 erwarte das Unternehmen „weiterhin ein Umsatz- und Ergebniswachstum im unteren einstelligen Prozentbereich und damit erneut Wachstum über dem Schnitt des Gesamtmarktes“, so Gerbaulet.

Foto: Eterna Facebook-Page
 

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