Fast-Fashion-Anbieter Quiz erleidet Gewinneinbruch

Der britische Bekleidungshändler Quiz plc. hat sich im Geschäftsjahr 2018/19 nur knapp in der Gewinnzone gehalten. Wie zahlreiche Konkurrenten musste das Unternehmen den allgemein schwierigen Marktbedingungen Tribut zollen.

Weil die Nachfrage zunehmend schwächelte, wurden umfangreiche Preisnachlässe nötig, um Lagerbestände abzubauen. Die Rabatte drückten auf die Marge, hinzu kamen hohe Investitionen in den eigenen Einzelhandel, die nicht zu Umsatzzuwächsen in der erwarteten Höhe führten. So musste das Unternehmen „einen enttäuschenden Rückgang des Jahresgewinns“ einräumen.

Auch wenn die Umsätze im Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr nicht die Erwartungen erfüllten, lagen sie mit 130,9 Millionen Britischen Pfund (146,9 Millionen Euro) doch immerhin um 12 Prozent über dem Vorjahresniveau. In den britischen Stores und Concessions wuchsen die Erlöse um vier Prozent auf 66,9 Millionen Britische Pfund, im Ausland stiegen sie um acht Prozent auf 22,9 Millionen Britische Pfund. Besonders dynamisch entwickelte sich das Online-Geschäft, dessen Umsatz um 34 Prozent auf 41,0 Millionen Britische Pfund zulegte.

Deutlich gestiegene Betriebskosten und Rabattaktionen ließen das Ergebnis abrutschen. So sank der operative Gewinn um 97,5 Prozent auf 0,2 Millionen Britische Pfund. Der Jahresüberschuss schrumpfte um 98,4 Prozent und erreichte nur noch 0,1 Millionen Britischen Pfund.

Angesichts der unbefriedigenden Ergebnissituation hat die Geschäftsführung inzwischen ein Maßnahmenpaket vorgelegt, dessen erklärtes Ziel es ist, die Profitabilität wiederherzustellen. In diesem Zusammenhang kündigte das Unternehmen auch an, bis auf Weiteres keine Dividenden mehr auszuschütten.

Foto: Quiz plc.
 

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