Geldentwertung: indische Textilbranche muss 10.000 Arbeiter entlassen
In einem sowohl mutigen als auch historischen Schritt hat die indische Regierung, angeführt von Premierminister Narendra Modi, Anfang letzten Monats mit der Entwertung von 500- und 1000-Rupien Geldscheinen begonnen, um das Bargeldgeschäft einzudämmen und Schwarzgeld auszumärzen. Die überraschende Maßnahme trifft jedoch traditionell bargeldintensive Branchen wie die Textil- und Bekleidungsindustrie hart. Die Textilindustrie musste bereits 10.000 Arbeiter entlassen und ihre Kapazitäten teils von sieben auf drei Tage die Woche herunterfahren; der Lederindustrie ergeht es nicht besser, besteht sie doch zu 90 Prozent aus kleinen und mittelgroßen Betrieben.
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