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Hallhubers Geschäftsführer übernehmen das Ruder mit dem Insolvenzplan

Von Weixin Zha

11. Mai 2021

Business

Hallhuber verlässt das Insolvenzverfahren Ende Mai, jetzt übernehmen die bisherigen Geschäftsführer den Münchner Damenmode-Händler.

Geschäftsführer Rouven Angermann und Finanzchef Torsten Eisenkolb haben im Zuge eines Management-Buyouts sämtliche Anteile an der Hallhuber Gmbh übernommen. Nach der Zustimmung zum Insolvenzplan durch die Gläubiger wollen die bisherigen Kapitalgeber Robus Capital sowie CSP das Unternehmen weiterhin begleiten. Auch die 1.100 Arbeitsplätze des Unternehmens sind mit den jüngsten Ereignissen gesichert.

Die beiden Manager sähen das große Erfolgspotential des Unternehmens und würden mit aller Kraft daran arbeiten, Hallhuber sehr kurzfristig auf den nachhaltigen Erfolgspfad aus der Zeit vor den Covid-19 bedingten Lockdowns zurückzuführen, heißt es in einer Mitteilung am Dienstag.

Hallhuber strebt Umsatz bis 160 Millionen Euro an

„Wir planen im nächsten Geschäftsjahr mit einem Jahresumsatz um die 150 bis 160 Millionen Euro“, sagte Hallhuber-Geschäftsführer Rouven Angermann in einer Mitteilung am Dienstag. Er erwartet dabei einen Online-Umsatzanteil von 30 Prozent. Im Geschäftsjahr 2018/19 lag der Umsatz bei 197,5 Millionen Euro.

„Ich bin heute sehr bewegt“, sagte Angermann. „Wir alle haben, besonders in den letzten Monaten, mit Hochdruck an unseren Themen gearbeitet und so den Geschäftsbetrieb unseres Unternehmens trotz der unglaublichen Schwierigkeiten, die wir infolge des nunmehr seit fast fünf Monaten andauernden Lockdowns zu bewältigen hatten, am Laufen gehalten.”

Jetzt will sich Hallhuber auf die Omnichannel-Strategie konzentrieren und die konsequente Ausrichtung aller Geschäftsfelder und Prozesse auf das bestehende, vertikale Geschäftsmodell. Der Damenmode-Händler betreibt knapp 200 Stores und Verkaufsflächen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Luxemburg und Italien sowie über eigene Online-Plattformen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien, Niederlande und Italien.

Foto: Hallhuber

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