IC Group: Umsatzplus dank Peak Performance

Der dänische Bekleidungskonzern IC Group AS hat seinen Umsatz im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 wieder leicht gesteigert. Grund dafür waren zweistellige Zuwachsraten beim Outdoorlabel Peak Performance. Der Gewinn wurde durch Sparmaßnahmen deutlich verbessert. Das geht aus einem Zwischenbericht hervor, den die Unternehmensgruppe am Dienstag veröffentlichte.

Demnach lag der Konzernumsatz in den Monaten Oktober bis Dezember bei 673 Millionen Dänischen Kronen (90 Millionen Euro) und damit um 1,1 Prozent über dem entsprechenden Vorjahresniveau. Bereinigt um Wechselkursveränderungen stiegen die Erlöse um 2,1 Prozent.

Wachstumsmotor war die Marke Peak Performance. Ihr Umsatz wuchs um 17,2 Prozent (währungsbereinigt +18,5 Prozent) auf 313 Millionen Dänische Kronen. Vor allem im Großhandel wurden die Erlöse deutlich verbessert, was aber auch an der Verschiebung von Lieferungen vom ersten ins zweite Quartal lag. Gute Nachfrage in den Outlets, die Eröffnung neuer Shops und Zuwächse im Online-Geschäft ließen den Einzelhandelsumsatz um 3,2 Prozent steigen. Auf vergleichbarer Fläche schrumpfte er allerdings um 5,0 Prozent.

Die Zukunft der Marke ist aber nach wie vor offen. Im vergangenen Oktober hatte der Konzern eine „strategische Untersuchung“ eingeleitet, bei der auch ein teilweiser oder kompletter Verkauf des Labels geprüft wird. Der Prozess verlaufe „planmäßig“, dauere nach wie vor an, teilte das Unternehmen nun mit.

Interne Strukturreformen sorgten für einen deutlich höheren Quartalsgewinn

Die Damenmodemarke By Malene Birger konnte ebenfalls zulegen. Sie kam auf einen Umsatz von 78 Millionen Dänischen Kronen, was eine Verbesserung um 1,3 Prozent (währungsbereinigt +2,2 Prozent) gegenüber dem Vorjahresquartal bedeutete. Weiter abwärts ging es hingegen beim Label Tiger of Sweden. Dessen Erlöse sanken um 14,1 Prozent (währungsbereinigt -13,1 Prozent) auf 189 Millionen Dänische Kronen. Der gemeinsame Umsatz der übrigen Konzernmarken schrumpfte um 8,0 Prozent (währungsbereinigt -7,6 Prozent) auf 92 Millionen Dänische Kronen.

Durch interne Strukturreformen konnte der Konzern seine Betriebskosten deutlich senken. So stieg der operative Gewinn um 49 Prozent auf 67 Millionen Dänische Kronen. Der Quartalsüberschuss lag bei 43 Millionen Dänischen Kronen und damit um 43 Prozent über dem Vorjahreswert.

Das schwache erste Quartal konnten die Zuwächse im zweiten Vierteljahr allerdings nicht kompensieren: Mit 1,48 Milliarden Dänischen Kronen verfehlte der Halbjahresumsatz das Vorjahresniveau um 2,2 Prozent (währungsbereinigt -1,5 Prozent). Der Nettogewinn wurde allerdings aufgrund der effektiven Sparmaßnahmen um 16 Prozent auf 156 Millionen Dänische Kronen gesteigert.

Foto: Peak Performance Facebook-Page
 

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