Maisie Williams und H&M fördern Nachhaltigkeit jetzt auch virtuell
H&M

Fast Fashion-Anbieter H&M und Schauspielerin Maisie Williams wollen Nachhaltigkeit jetzt auch in der virtuellen Welt fördern: Seit gestern gibt es in dem beliebten Nintendo-Spiel „Animal Crossing: New Horizons“ eine H&M Looop Island, benannt nach der kürzlich von H&M auf den Markt gebrachten Recycling-Maschine für Kleidung.

Dementsprechend können Spieler die Insel erkunden und in der ersten Recycling-Station für Bekleidung ihre Spiel-Outfits in neue umwandeln. Für Maisie Williams, H&Ms globale Nachhaltigkeitsbotschafterin, wurde von den 3D-Animatoren des Goodbye Kansas Studios ein lebensechte Avatar erstellt, dessen Debüt in einem Launch-Film zu sehen ist. Die virtuelle und die reale Maisie werden im Laufe des Jahres mehrere Auftritte haben, um mit H&M-Kunden in Kontakt zu treten und sie zu Aktionen zu inspirieren.

„Ich freue mich, endlich die Neuigkeiten über meine Partnerschaft mit H&M als Global Sustainability Ambassador zu teilen und kann es kaum erwarten, dass alle sehen, woran wir gearbeitet haben. In dieser Rolle werde ich eng mit Experten von H&M zusammenarbeiten, um Nachhaltigkeitsinitiativen voranzutreiben und den Weg in eine zugängliche und zirkuläre Modezukunft zu gestalten. Das langfristige Ziel ist es, bis 2030 100 Prozent recycelte oder andere nachhaltig beschaffte Materialien für Textilien bei allen Marken der H&M-Gruppe zu verwenden. Es ist an der Zeit, Maßnahmen zu ergreifen und mehr tragfähige Produktionskreisläufe in der Mode zu schaffen, um unseren Planeten für die nächste Generation zu schützen“, sagt Williams in einer Mitteilung und auf ihrem persönglichen Instagram-Konto.

Dort wurde die Nachricht von einigen Anhängern weniger gut aufgenommen und H&M als „Greenwasher“ bezeichnet, der sich mit einem bekannten Gesicht als Nachhaltigkeitsbotschafterin Glaubwürdigkeit verschaffen will. „Ein bisschen enttäuschend“, kommentierte etwa Nachhaltigkeitsberaterin Aja Barber.

„Teil dieser Initiative zusammen mit Maisie Williams zu sein, um den Wandel in der Modeindustrie voranzutreiben, indem wir unsere Kunden und Fans ermutigen, ungewollte Kleidungsstücke wiederzuverwenden, umzuarbeiten und zu recyceln, ist etwas, das wir bei H&M sehr ehrgeizig finden. Die Zukunft der Mode muss anders aussehen, und wir wollen ein Teil dieser Lösung sein“, kommentiert Pascal Brun, Global Sustainability Manager bei H&M, in der Mitteilung.

Ob H&M so Kunden und Kundinnen nur geschickt dazu anhält, ungewollte Kleidungsstücke zu recyceln, um mehr Platz zu haben, neue zu kaufen, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall ist der Ausflug in die virtuelle Welt innovativ.

 

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