Nach „ermutigenden“ Quartalszahlen: Columbia Sportswear startet zuversichtlich ins neue Jahr

Der US-amerikanische Outdoor-Ausstatter Columbia Sportswear Company musste im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2020 weitere Rückgänge beim Umsatz und Ergebnis hinnehmen. Trotzdem übertrafen die aktuellen Zahlen, die das Unternehmen am Donnerstagabend vorlegte, die Erwartungen. CEO und Chairman Tim Boyle nannte die Resultate „ermutigend“: Der Konzern starte mit „Schwung im gesamten Markenportfolio“ ins Jahr 2021, erklärte er in einer Mitteilung.

In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres belief sich der Konzernumsatz auf 915,6 Millionen US-Dollar. (764,5 Millionen Euro). Damit lag er um vier Prozent unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Die Verschiebung von Lieferminen und ein Plus von 41 Prozent im eigenen Onlinegeschäft bremsten den Abwärtstrend.

Neben dem Umsatzrückgang belasteten Wertberichtigungen und einmalige Kosten aufgrund von Ladenschließungen das Ergebnis. So sank der operative Gewinn um elf Prozent auf 123,7 Millionen US-Dollar. Der Quartalsüberschuss schrumpfte um 16 Prozent auf 95,8 Millionen US-Dollar (80,0 Millionen Euro).

Damit kam der Konzern im gesamten Geschäftsjahr 2020 auf einen Umsatz von 2,50 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutete. Der Nettogewinn sank um 67 Prozent auf 108,0 Millionen US-Dollar. Der verwässerte Gewinn pro Aktie lag bei 1,62 US-Dollar, nachdem er 2019 noch eine Höhe von 4,83 US-Dollar erreicht hatte.

Für das laufende Jahr prognostizierte das Management aber wieder kräftige Zuwächse: Der Jahresumsatz soll um 18,0 bis 20,0 Prozent auf 2,95 bis 3,00 Milliarden US-Dollar gesteigert werden, der Zielkorridor für den Gewinn pro Aktie liegt bei 3,75 bis 4,05 US-Dollar.

Foto: Columbia Facebook-Page

 

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