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Pimkie: Schließung von 64 Filialen und Abbau von 257 Stellen bis 2027

Von AFP

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Pimkie. Bild: Alexander Pohl / NurPhoto / NurPhoto via AFP

Die Damenmodekette Pimkie kündigte am Mittwoch an, dass sie im Rahmen eines Umstrukturierungsplans ihres Eigentümers Pimkinvest bis 2027 64 Filialen schließen will. Diese Entscheidung werde zu einem schrittweisen Abbau von 257 Arbeitsplätzen führen.

Dieser "Sparplan" gründe auf einem "Rückgang der Kund:innenzahlen und des Umsatzes", heißt es in einer Mitteilung der Marke, die im Februar von Pimkinvest, einem von den Gruppen Lee Cooper France, Amoniss (Kindy) und Ibisler Tekstil angeführten Konsortium, von der Holdinggesellschaft der Familie Mulliez AFM übernommen wurde.

Gewerkschaftsvertreter:innen von Pimkie hatten Anfang Februar vor einem bevorstehenden Plan zur Einsparung von Arbeitsplätzen (PSE) gewarnt und befürchteten damals, dass etwa 500 Stellen wegfallen würden.

"Die Zahl der Schließungen verringern"

„Die Möglichkeiten, die Anzahl der Schließungen zu reduzieren, werden sorgfältig geprüft, wann immer dies möglich ist, vor allem zusammen mit den Finanzpartner:innen von Pimkie“, so die Mitteilung. Der Plan zielt darauf ab, „Pimkie in ein langfristiges Projekt einzubinden, das sich auf eine gesunde Struktur stützt“, so die Geschäftsleitung der Marke. Pimkie führt mehrere Pläne auf, darunter eine "Modernisierung des Angebots und des Images", eine "digitale Transformation" und eine "Verbesserung der kommerziellen Leistung".

Das Unternehmen will durch "interne Umschulungen" und "persönliche Betreuung" alles tun, um Lösungen anzubieten, die die Wiedereinstellung der Beschäftigten begünstigen, versicherte das Unternehmen. Die Managing Director Sandrine Lilienfeld hoffe, dass Pimkie seinen Platz unter den Top drei der beliebtesten Marken bei Frauen zwischen 18 und 25 Jahren wieder einnehmen kann.

Im Oktober hatte die Marke, die sich lange Zeit im Besitz der AFM befand, angekündigt, dass sie exklusive Verhandlungen über eine Übernahme aufgenommen hat. Der Verkauf wurde am 22. Februar abgeschlossen. Pimkie hat derzeit 1.500 Beschäftigte und betreibt 232 eigene und 81 angeschlossene Geschäfte.

Modesektor in der Krise

Die Konfektionsmode in Frankreich befindet sich seit mehreren Monaten in einer Krise. Diese spiegelt sich insbesondere in der Liquidation von Camaïeu im September 2022 und in den Insolvenzverfahren von Go Sport, Gap France und Kookaï zu Beginn des Jahres wider.

Am 20. Februar meldete der Schuhhersteller San Marina Insolvenz an, von dem 650 Beschäftigte betroffen sind. Die auf Jeans spezialisierte Marke Kaporal mit 534 Beschäftigten gab am Dienstag bekannt, dass sie einen Antrag auf ein gerichtliches Sanierungsverfahren stellen wird. (AFP)

Dieser übersetzte und bearbeitete Beitrag erschien zuvor auf FashionUnited.fr.

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