Puma weiter im Höhenflug: Quartalsgewinn steigt um knapp sechzig Prozent

Der deutsche Sportartikelkonzern Puma SE hat auch das zweite Quartal 2019 mit kräftigen Steigerungen beim Umsatz und Ergebnis abgeschlossen. „Alle Produktsegmente und Regionen verzeichneten einen gesunden Zuwachs. Neue Schuh-Styles verkauften sich gut, Textilien waren weiterhin stark“, erklärte CEO Bjørn Gulden anlässlich der Veröffentlichung des Zwischenberichts am Mittwoch. Angesichts der zuletzt erzielten Erfolge hob das Unternehmen aus Herzogenaurach seine Jahresprognosen an.

Der Konzernumsatz belief sich im zweiten Vierteljahr auf 1,23 Milliarden Euro, was eine Steigerung um 16,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal bedeutete. Bereinigt um Wechselkursveränderungen lag die Wachstumsrate bei 15,7 Prozent. Im Bereich EMEA, der Europa, den Nahen Osten und Afrika umfasst, legten die Erlöse um 8,0 Prozent (währungsbereinigt +8,4 Prozent) zu und erreichten 449,2 Millionen Euro.

In Amerika und Asien wächst Puma besonders stark

Noch deutlich dynamischer entwickelten sich die Umsätze in den übrigen Marktregionen: In Amerika stiegen sie um 22,7 Prozent (währungsbereinigt +19,7 Prozent) auf 462,8 Millionen Euro, im asiatisch-pazifischen Raum sogar um 23,0 Prozent (währungsbereinigt +21,6 Prozent) auf 314,8 Millionen Euro. Bei den Produktkategorien verzeichneten Textilien die höchsten Zuwächse: Die weltweiten Erlöse wurden um 23,6 Prozent (währungsbereinigt +22,7 Prozent) auf 432,1 Millionen Euro verbessert. Die Umsätze mit Schuhen stiegen um 15,4 Prozent (währungsbereinigt +14,5 Prozent) auf 590,1 Prozent und mit Accessoires um 8,6 Prozent (währungsbereinigt +6,3 Prozent) auf 204,6 Millionen Euro.

Das Ergebnis wuchs noch deutlicher als der Umsatz, weil der Konzern seine Rohertragsmarge von 48,6 auf 49,3 Prozent erhöhen konnte. Ein „höherer Anteil an eigenen Einzelhandelsumsätzen, positive Effekte aus dem Produktmix, niedrigere Preisnachlässe und positive Wechselkurseffekte“ hätten zur Steigerung beigetragen, erklärte Puma. So übertraf das operative Ergebnis (EBIT) mit 57,6 Millionen Euro den entsprechenden Vorjahreswert um 39,4 Prozent. Das Konzernergebnis wuchs um 59,7 Prozent auf 49,7 Millionen Euro.

Der Konzern hebt seine Jahresprognosen an

In der gesamten ersten Jahreshälfte kam Puma damit auf einen Umsatz in Höhe von 2,55 Milliarden Euro (+16,8 Prozent, währungsbereinigt +15,5 Prozent). Der Nettogewinn stieg um 46,3 Prozent auf 144,1 Millionen Euro. Aufgrund dieser Resultate und der Aussichten für die kommenden Monate korrigierte der Konzern seine Jahresprognosen leicht nach oben. „Wir erwarten nun eine währungsbereinigte Umsatzsteigerung von etwa 13 Prozent und ein EBIT zwischen 410 Millionen Euro und 430 Millionen Euro“, erklärte Vorstandschef Gulden. Bislang hatte man bei Puma für 2019 mit einem währungsbereinigten Umsatzplus von zehn Prozent und einem EBIT im Bereich von 395 bis 415 Millionen Euro gerechnet.

Foto: Ralf Rödel/Puma

 

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