Zalando will ab Herbst Secondhand Mode verkaufen

Zalando will ab Herbst 2020 Secondhand-Kleidung in seinem Sortiment in Deutschland anbieten, wie der Online-Modehändler am Donnerstag mitteilt.

Kunden, die ihre Kleiderschränke ausmisten, können ihre gebrauchte Kleidung an Zalando abgeben und bekommen im Gegenzug Einkaufsgutscheine. Die Secondartikel werden von Mitarbeitern geprüft, bevor sie angenommen und dann im Onlineshop unter der Kategorie ‘Pre-owned’ anderen Kunden angeboten werden. Der neue Bereich umfasst gebrauchte Kleidung für Damen, Herren und Kinder.

Die Einführung von Secondhand-Mode ist Teil von Zalandos Strategie, der Anfangspunkt für Mode zu werden. Kunden sollen alle ihre Bedürfnisse für Mode bei Zalando abdecken können – von Luxus bis Vintage - und über den gewohnten Onlineshop mit Leistungen wie 100 Tage Rückgaberecht.

Zalando setzt auf Secondhand-Trend

"Wir haben zwei wachsende Trends beobachtet: Zum einen suchen Kunden zunehmend nach Secondhand-Mode, sei es aus Gründen der Nachhaltigkeit, oder um ihr Aussehen mit einem einzigartigen Teil aufzuwerten”, sagte Anne Pascual, SVP Product Design bei Zalando, in einer Mitteilung am Donnerstag. “Andererseits sind die Kunden stets auf der Suche nach innovativen und einfachen Wegen, die Lebensdauer von nicht mehr benötigten Kleidungsstücken zu verlängern."

Secondhand-Angebote hat Zalando in den vergangenen zwei Jahren bereits ausgetestet: Über die Wardrobe-App konnten Kundinnen gebrauchte Kleidung einsenden und verkaufen. Mit dem Zircle-Store wurde in Berlin auch der stationäre Verkauf getestet. Die Wardrobe-App, über die es nur Damenmode gibt, soll auch nach der Einführung von 'Pre-Owned' im Onlineshop weitergeführt werden.

Bisher hat Zalando über seine Wardrobe-App bereits das Leben von 1 Millionen Kleidungsstücken “verlängert”, bis 2023 soll es mit Hilfe des neuen Angebots 50 Millionen sein. Zu dieser Zahl können sowohl verkaufte Secondhand-Bekleidung als auch reparierte Artikel gehören, sagte eine Sprecherin von Zalando. Das neue Angebot fpr Secondhand-Mode gehört auch zum im vergangenen Jahr vorgestellten Nachhaltigkeitsplan des Konzerns.

Bild: Zalando

 

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