Zalando bringt Connected Retail nach Polen, Schweden und Spanien

Der Berliner Onlinehändler Zalando SE baut sein Partnerschaftsprogramm „Connected Retail“ weiter aus. Das Modell, in dessen Rahmen stationäre Händler ihre Produkte auf der Zalando-Plattform anbieten können, werde ab dem 1. Juli auch in Polen, Schweden und Spanien eingeführt, verkündete Zalando am Sonntag im unternehmenseigenen Blog.

Anfang April hatte Zalando den Service bereits für seine bestehenden Connected-Retail-Partner in Deutschland und den Niederlanden erweitert. Als Grund nannte das Unternehmen die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf den stationären Handel. „Dabei verzichtet Zalando auf eine Provision und zahlt Umsätze wöchentlich an die Partner aus, um die Händler während der Krise bestmöglich zu unterstützen“, erklärte der Versender. Dieses Angebot sei nun bis Ende des Jahres verlängert worden. Es soll auch in den drei hinzukommenden Märkten gelten.

„Für uns war es wichtig, schnell zu reagieren, um diejenigen in unserer Branche zu unterstützen, die von der Krise am härtesten getroffen wurden: stationäre Händler“, erläuterte Carsten Keller, der VP Direct-to-Consumer von Zalando, in einem Blogeintrag. „Die Krise ist noch nicht vorbei und die Händler sehen nach wie vor spürbare Auswirkungen auf ihr Geschäft. Die Innenstädte füllen sich nur langsam wieder, weshalb wir unser Angebot nicht nur verlängern, sondern mit Connected Retail jetzt auch in drei weitere Länder expandieren.“

Keller sieht in der nun verkündeten Ausweitung des Programms auf Polen, Schweden und Spanien Vorteile für die beteiligten Unternehmen und die Verbraucher: „Damit bieten wir unseren Kunden ein noch attraktiveres Einkaufserlebnis mit einem breiten Sortiment aus lokalen Produkte, die direkt aus dem Geschäft verschickt werden und so noch schneller beim Kunden ankommen”, erklärte er.

Zalando hatte das Modell Connected Retail im Jahr 2016 gestartet. „Jeder stationäre Händler und jede Marke mit mindestens einem Ladengeschäft und einem für Zalando relevanten Sortiment kann an dem Programm teilnehmen“, erläuterte der E-Commerce-Spezialist. Derzeit sind nach Angaben des Unternehmens bereits 1.800 Geschäfte „an die Zalando-Plattform angeschlossen“. Aus diesen Läden würden im Rahmen der Partnerschaft „bis zu 41.000 Bestellungen am Tag verschickt“.

Foto: Zalando SE

 

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