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Die besten Arbeitgeber der Schweiz

Während Rolex in den Top 25 ist, belegt Richemont im aktuellen Arbeitgebenden-Ranking der Schweiz nur Platz 68.
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Im Büro. Bild: Fauxels / Pexels
Von Simone Preuss

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Ein aktuelles Ranking von Statista und der Handelszeitung für das Jahr 2026 zeichnet die besten Arbeitgeber der Schweiz aus. Die Ergebnisse basieren auf einer Online-Umfrage von über 15.000 Mitarbeitenden und 1.800 Betrieben.

Die Unternehmen, die es unter die Top 250 schafften, zeichnen sich in Bereichen wie Gehalt, Arbeitsbedingungen, beruflicher Entwicklung und anderen Aspekten aus, die für einen großartigen Arbeitsplatz entscheidend sind. FashionUnited hat die Spitzenreiter in den Bereichen Uhren und Schmuck, Einzelhandel und Mode / Sportartikel zusammengefasst.

Uhren und Schmuck

An der Spitze der Uhren- und Schmuckbranche steht im Jahr 2026 die Marke Rolex. Im Gesamtranking aller Schweizer Unternehmen belegt der Luxusuhrenhersteller den 23. Platz mit einer Punktzahl von 7,66. Damit verteidigt Rolex seine Position als Branchenführer, obwohl das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr, als es noch in den Top 10 vertreten war, einige Plätze eingebüsst hat. Die Beständigkeit als Top-Arbeitgeber unterstreicht jedoch das hohe Ansehen der Marke bei den Arbeitnehmenden.

Ein weiterer bedeutender Akteur in diesem Sektor ist Victorinox. Das Unternehmen, das sowohl für seine Taschenmesser als auch für Uhren bekannt ist, rangiert im aktuellen Gesamtranking auf Platz 35 mit 7,55 Punkten. Victorinox wird oft für seine starke Unternehmenskultur und Beständigkeit geschätzt, was sich in der kontinuierlichen Präsenz unter den besten Arbeitgebenden der Schweiz widerspiegelt.

Im Vergleich zum Vorjahr hat die Uhren- und Schmuckbranche einige Plätze im Gesamtranking eingebüsst. Weitere gelistete Unternehmen in diesem Sektor sind die Richemont-Gruppe, die in einigem Abstand auf dem 67. Platz mit einer Punktzahl von 7,37 folgt, ebenso die Swatch Group auf Platz 159 (6,89 Punkte) sowie der Luxusgüterkonzern LVMH auf Platz 192 (6,72 Punkte).

Auffällig im Vergleich zu den Vorjahren ist, dass einige Uhrenmarken wie Breitling, die 2024 sogar den Gesamtsieg davontrugen, im aktuellen Ranking etwas an Boden verloren haben. Dies wird von Expert:innen unter anderem auf die wirtschaftlichen Herausforderungen in der Uhrenbranche zurückgeführt, wie den starken Franken und veränderte Exportbedingungen, was sich indirekt auch auf die Wahrnehmung der Arbeitgeber:innenattraktivität auswirken kann.

Einzelhandel

Im Bereich Einzelhandel und einzelhandelsnahe Dienstleistungen sticht IKEA Schweiz besonders hervor. Mit einem hervorragenden 17. Platz im Gesamtranking und einer Punktzahl von 7,70 ist IKEA der bestplatzierte Arbeitgeber dieser Branche. Das schwedische Möbelhaus geniesst in der Schweiz offensichtlich ein sehr hohes Vertrauen bei seinen Angestellten und hebt sich deutlich von anderen Detailhändlern ab.

Die Supermarktkette Coop, die auch Bekleidung anbietet, belegt den 77. Platz mit einer Punktzahl von 7,3. Die Lebensmitteldiscounter Lidl Schweiz und Aldi Schweiz, die auch Bekleidung im Sortiment haben, belegten den 157. beziehungsweise den 169. Platz mit einer Punktzahl von jeweils 6,9 und 6,85.

Die Schweizer Kaufhauskette Manor schaffte es auf Platz 216 und einer Punktzahl von 6,57 noch ins Ranking, das insgesamt 250 Unternehmen platzierte.

Bekleidungs- und Sportartikelunternehmen

Ebenfalls relevant für den Einzelhandelssektor ist die Entwicklung grosser internationaler Marken. Während in den Vorjahren Unternehmen wie Decathlon im Bereich Einzelhandel sehr stark abschnitten, zeigt das Ranking 2026 eine Konzentration auf etablierte Grössen wie IKEA. Decathlon erreichte in diesem Jahr eine Punktzahl von 7,15 und verpasste die Top 100 mit Platz 105 knapp.

Die Branche steht insgesamt unter Druck, was die exzellente Platzierung der Spitzenreiter umso bemerkenswerter macht. Hier punkten heimische Unternehmen: Die Dosenbach-Ochsner AG Schuhe und Sport schaffte es auf den 50. Platz mit einer Punktzahl von 7,48, gefolgt von Chicorée Mode auf dem 67. Platz und einer Punktzahl von 7,38.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die genannten Unternehmen trotz eines schwierigen Marktumfelds – geprägt durch den starken Franken und globale Handelsunsicherheiten – weiterhin zu den 250 besten Arbeitgebern des Landes gehören. Rolex und IKEA Schweiz behaupten sich dabei als die jeweiligen Branchenführer. Die Abwesenheit früherer Spitzenreiter wie Breitling oder Patek Philippe im diesjährigen Ranking deutet zudem auf eine hohe Dynamik und veränderte Teilnahmebedingungen oder Wahrnehmungen innerhalb der Schweizer Arbeitswelt hin.

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