Mango setzt auf nachhaltige Produktion für Jeans

Der spanische Bekleidungsanbieter Mango hat neue Techniken bei der Produktion seiner Jeans für die FS19-Saison eingeführt und bis zu 10 Liter Wasser pro Kleidungsstück einsparen können. Bei den Modellen Boy und Straight wird der Wassereinsatz bis auf 16,5 Liter reduziert. Dies gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung vom gestrigen Montag bekannt.

Mango hat seinen Wasserfußabdruck einer seiner Jeans aus dem Standardsortiment berechnen lassen, also die für die Produktion verbrauchte Wassermenge, und ermittelt, dass die Baumwollproduktion und Verarbeitungsverfahren 90 Prozents des Wasserverbrauchs ausmachen. Deshalb wurde die Ecowash Technologie des Unternehmens Jeanologia eingeführt, die dafür sorgt , den Einsatz an Wasser, Energie und Chemikalien zu verringern.

In einer zweiten, ebenfalls mit Branchenexperten entwickelten Initiative, verwendet Mango Baumwolle der Better Cotton Initiative (BCI), die auf nachhaltige Anbaumethoden setzt, wodurch sowohl der Wasser- und Chemikalienverbrauch reduziert als auch die Sicherheit und die Gesundheit der Arbeiter und Arbeiterinnen sichergestellt werden soll. Des Weiteren nutzt Mango Bio-Baumwolle zur Wassereinsparung beim Anbau und setzt recycelte Baumwolle ein, um die Kreislaufwirtschaft zu fördern. Bis 2022 will das Unternehmen erreichen, dass die Hälfte der verwendeten Baumwolle aus nachhaltiger Erzeugung stammt.

„Dank der umgesetzten Verbesserungsmaßnahmen besitzen 38 Prozent der Jeanshosen aus der FS19-Kollektion nachhaltige Eigenschaften. Für die kommende HW19 Saison ist geplant, dass mehr als die Hälfte der Mango Jeanshosen nachhaltig sein sollen“, resümiert das Unternehmen in der Pressemitteilung.

Zudem läuft das Projekt ‘Second Chances’ fort, die Sammlung getragener Kleidung und Schuhen, die Kunden in Sammelcontainern in Mango-Filialen deponieren können. Ein Großteil der gesammelten Kleidungsstücke (52 Prozent) ist für die lokale Wiederverwendung bestimmt, 10 Prozent für die internationale Wiederverwendung und 20 Prozent werden dem Recycling für neue Funktionen beziehungsweise 18 Prozent der Energierückgewinnung zugeführt.

Foto: Mango

 

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