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Rückblick: 20 Jahre Copenhagen Fashion Week

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MKDT Studio, SS26. Credits: ©Launchmetrics/spotlight
Von Rachel Douglass

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Die Copenhagen Fashion Week (CPHFW) geht offiziell in ihr zwanzigstes Jahr. Die dänische Veranstaltung hat ihre Wurzeln im kommerziellen Handel. Sie hat sich zu einer einflussreichen Akteurin in der globalen Modebranche entwickelt und den Status der „fünften Modehauptstadt“ erlangt.

Durch ihre Positionierung hat sie umweltbewusste Werte in der gesamten Branche vorangetrieben. Eine breitere Zusammenarbeit hat es ihr zudem ermöglicht, mehr Designer:innen einzubeziehen. Die kommende Ausgabe findet vom 27. bis 30. Januar 2026 statt. Sie soll die Fortschritte der Modewoche über zwei Jahrzehnte hinweg hervorheben. Es wird eine Rekordzahl an Besucher:innen und ein feierliches Kulturprogramm erwartet, das sich über das ganze Jahr erstrecken wird.

„Das zwanzigjährige Jubiläum ist in erster Linie ein Moment, um die Stärke der nordischen Modegemeinschaft anzuerkennen“, sagte Cecilie Thorsmark, Chief Executive Officer (CEO) der CPHFW in einer Erklärung. „Die CPHFW ist mit der Branche gewachsen. Unsere Rolle war es immer, eine Plattform zu schaffen, die Menschen zusammenbringt, neue Stimmen unterstützt und hilft, die nordische Mode im globalen Kontext zu positionieren. Mit Blick auf die Zukunft liegt unser Fokus weiterhin darauf, wie sich die Mode verantwortungsvoll, kreativ und gemeinschaftlich weiterentwickeln kann.“

Laut Danmarks Statistik ist der Umsatz der lokalen Modebranche seit der Gründung der CPHFW im Jahr 2006 um 24 Prozent gestiegen. Damit ist Mode das drittgrößte Exportgut des Landes. Die internationale Nachfrage hat diesen Anstieg beeinflusst. Die Exporte wuchsen um 84 Prozent und machen zwei Drittel des Gesamtumsatzes der dänischen Modeindustrie aus.

The Garment SS26. Credits: ©Launchmetrics/spotlight

Zum Auftakt der FW26-Ausgabe blickt FashionUnited auf einige der prägenden Momente der CPHFW zurück. Dies reicht von ihrer Gründung bis zu ihrem Status als treibende Kraft für nachhaltige Mode.

2006: Der Start der Fashion Week

Die erste CPHFW entstand aus dem Zusammenschluss der dänischen Messen Dansk Modeuge und Dansk Herremordeuge. Diese reichen bis in die 1950er Jahre zurück. Die Konsolidierung führte zur Schaffung einer halbjährlichen Veranstaltung. Diese findet im Januar/Februar und August statt. Der Zeitplan umfasste Laufstege, Ausstellungen und Präsentationen.

Die ersten Ausgaben wurden von der Gründungs-CEO Eva Kruse geleitet. Sie überwachte den Aufbau der anfänglichen Grundlagen der Veranstaltung und festigte so den weltweiten Ruf der Modewoche.

2018: Strategische Neuausrichtung unter neuer Leitung

Die CPHFW erlebte 2018 eine strategische Neuausrichtung, als Cecilie Thorsmark die Leitung als CEO übernahm. Unter ihrer Führung wurde ein Beirat aus Branchenexpert:innen gegründet. Zudem wurde In Futurum als Wissenspartner hinzugezogen. Das Ziel war die Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie für die Modewoche.

2020: Erste Einführung von Nachhaltigkeitsanforderungen

Diese Strategie wurde dann 2020 vorgestellt. Ein Nachhaltigkeits-Aktionsplan führte Mindeststandards für Marken ein, um in den Zeitplan der Veranstaltung aufgenommen zu werden. Dieses Rahmenwerk war das erste seiner Art für eine große Modewoche und wurde von der gesamten Branche gefeiert.

OpéraSport SS26. Credits: ©Launchmetrics/spotlight

Um die Absicht der CPHFW zu unterstreichen, rief die Veranstaltung gemeinsam mit dem deutschen Onlinehändler Zalando den ‚Sustainability Award‘ ins Leben. Durch die Initiative, die auch Zalandos grüne Strategie ‚do.More‘ unterstützte, wollte die CPHFW Öko-Aktionspläne bündeln, um ihren Einfluss zu erweitern.

2021: Breitere Einbindung der Branche

Die CPHFW bemühte sich um Beziehungen zu anderen Branchenführer:innen. So begann sie, Beziehungen zu nordischen Organisationen aufzubauen. Dies diente sowohl der Erweiterung ihres Programms als auch der Vergrößerung der Reichweite ihrer Nachhaltigkeitsanforderungen. Sie ging Partnerschaften mit der Oslo Runway und der dänischen Messe CIFF ein.

2022: Die Einführung von NewTalent

Ein wichtiger Wandel erfolgte 2022 mit der Einführung des NewTalent-Programms der CPHFW. Der Talent-Inkubator, der bis heute besteht, soll nordische Talente in der Anfangsphase ihres Geschäfts unterstützen. Die Initiative fördert ausgewählte Teilnehmende durch Finanzierungsmöglichkeiten, Mentoring und Ausstellungen. Das Programm wurde inzwischen um ein Förderprogramm erweitert. Dies ermöglicht es Unternehmen wie der dänischen Modemarke Ganni, dem dänischen Schmuckhersteller Pandora und der britischen Vanguards Group, aufstrebende Marken zu unterstützen.

Deadwood Studios HW25. Credits: ©Launchmetrics/spotlight

2023: Überarbeitung der Nachhaltigkeitsanforderungen

Ab der Januar 2023-Ausgabe der CPHFW wurden ihre Nachhaltigkeitsstandards für alle Marken im offiziellen Schauenplan verbindlich. Interne Richtlinien wurden dann in einem Aktionsplan für 2023-2025 festgelegt. Darin wurden 220 Ziele zur Minimierung des ökologischen Fußabdrucks definiert. Teil der Strategie war die Messung der Treibhausgasemissionen aus veranstaltungsbezogenen Aktivitäten. Die Organisation wollte so Maßnahmen zur Reduzierung ihrer Auswirkungen etablieren.

Die CPHFW erweiterte auch ihre Partnerschaft mit Zalando. Sie fügte den ‚Zalando Visionary Award‘ für die SS24-Saison zu ihrem Programm hinzu. Der neue Preis sollte aufstrebende Talente und ihre Bemühungen um soziale Wirkung und Nachhaltigkeit durch Design und Innovation würdigen.

2024: Überarbeitung der Standards

Bis 2024 waren die Nachhaltigkeitsstandards der CPHFW eingeführt worden. Das bedeutete, dass Überarbeitungen notwendig wurden, da die Branche und die Teilnehmenden auf die Umsetzung reagierten. Im März veröffentlichte die Organisation aktualisierte und strengere Anforderungen, die 2025 eingeführt werden sollten. Viele davon zielten darauf ab, sich an neue EU-Richtlinien anzupassen.

Um die Umsetzung dieser Standards voranzutreiben, erhielt die Modewoche Fördermittel aus einem gemeinsamen Fördertopf des Kulturministeriums und des Außenministeriums. Der Fokus lag auf dem Ausbau internationaler Partnerschaften.

Munthe SS25. Credits: ©Launchmetrics/spotlight

2025: Herausforderungen bei der Nachhaltigkeit

Der Ansatz der CPHFW zur Umsetzung von Nachhaltigkeit begann, andere Branchenveranstaltungen zu inspirieren. Nach dem Aufbau einer Beziehung zur Berlin Fashion Week ging die Modewoche eine Partnerschaft mit dem Organisator der London Fashion Week, dem British Fashion Council und der Amsterdam Fashion Week ein. Ziel war es, ihre Mindeststandards auch bei anderen Veranstaltungen zu verankern. Sie veranstaltete außerdem eine Diskussionsrunde während der New York Climate Week, was auf eine breitere Einführung hindeutete. Ihre aktualisierten Nachhaltigkeitsanforderungen wurden dann nach einer Pilotphase in den vorangegangenen Saisons in die FW26-Ausgabe implementiert.

Trotz ihrer Bemühungen konnte die CPHFW der Branchenprüfung nicht entgehen. Die Organisation wurde von der dänischen Verbraucherschutzbehörde wegen ihres Nachhaltigkeitsrahmens untersucht. Zuvor waren Marken wie Baum und Pferdgarten, Herskind und Stine Goya des Greenwashings beschuldigt worden, da ihre Öko-Botschaften Mängel aufwiesen. Expert:innen warfen der Modewoche eine mangelnde Durchsetzung ihrer Standards vor. Einige Marken forderten strengere Standards, beispielsweise für tierische Produkte.

In der zweiten Jahreshälfte wurde entschieden, dass die Marktaufsichtsbehörde keine rechtlichen Schritte gegen die Modewoche oder mehrere ihrer teilnehmenden Marken einleiten würde. Thorsmark sagte, die CPHFW habe „viel Mühe in die Entwicklung eines ehrgeizigen und gründlichen Systems investiert. Dieses dient in erster Linie als Rahmenwerkzeug zur Weiterentwicklung der Marken, mit denen wir zusammenarbeiten. Es stellt aber auch ein wichtiges Aufnahmekriterium für unseren offiziellen Kalender dar“.

2026: Fortsetzung der internationalen Partnerschaften

Für 2026 hat die CPHFW einen neuen ‚Homecoming‘-Slot eingeführt. Dieser ist für etablierte nordische Marken gedacht, die in den Zeitplan zurückkehren. In diesem Jahr wird die norwegische Marke Holzweiler diese erste Rolle übernehmen, nachdem sie in den letzten Saisons in London gezeigt hatte.

Die Modewoche wird auch ihre internationalen Horizonte erweitern. Neben einer neuen Partnerschaft mit der Mercedes-Benz Fashion Week Madrid wird Nazzal Studio als erstes palästinensisches Label sein Debüt im offiziellen Programm geben. Die in Kopenhagen lebende britische Designerin Sarah Brunnhuber wird ebenfalls am NewTalent-Programm teilnehmen. Die schwedischen Labels Sson und Studio Constance wurden für das ‚One to Watch‘-Programm ausgewählt.

(di)vision SS25. Credits: ©Launchmetrics/spotlight

Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools übersetzt.

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