Strategische Differenzen: CEO von J.Crew tritt ab

Der US-amerikanische Bekleidungshändler J.Crew Group Inc. sorgte am Samstag mit einer überraschenden Personalie für Aufsehen. Das Unternehme verkündete, dass CEO James Brett seinen Posten mit sofortiger Wirkung niederlegen werde. Brett hatte erst im Sommer 2017 den Chefsessel übernommen. Die Entscheidung sei vom scheidende Top-Manager und dem Board of Directors „einvernehmlich“ getroffen worden, heißt es in einer Mitteilung.

Brett machte Differenzen über die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens für seinen Abschied verantwortlich: „Obwohl der jüngste Relaunch der Marke bereits positive Effekte hatte, konnten das Board und ich unsere Vorstellungen nicht in Einklang bringen, wie alle Aspekte des Unternehmens weiterentwickelt werden sollen“, erläuterte er.

Einen Nachfolger für Brett benannte J.Crew nicht. Das Unternehmen soll nun vorerst von einem Führungsteam geleitet werden. Das sogenannte „Office of the CEO“ bilden Michael Nicholson (Chief Operating Officer), Adam Brotman (Chief Experience Officer), Lynda Markoe (Chief Administrative Officer) und Libby Wadle, die Leiterin der Marke Madewell. Das Board arbeite indessen daran, eine „permanente Management-Struktur“ zu schaffen, erklärte J.Crew.

Foto: J.Crew Facebook-Page
 

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