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Bekleidungskonzern Bugatti macht 2019 weniger Umsatz

Von Jan Schroder

2. März 2020

Business

Der in Herford ansässige Bekleidungskonzern Bugatti Holding Brinkmann GmbH & Co. KG musste im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatzrückgang hinnehmen. Bei der Unternehmensgruppe, zu der Marken wie Bugatti, Eduard Dressler und Wilvorst gehören, habe sich der allgemeinen Abwärtstrend in der Bekleidungsindustrie bemerkbar gemacht, erklärte Bugatti am Montag.

Insgesamt belief sich der Konzernumsatz im vergangenen Jahr auf 212 Millionen Euro. Damit lag er um 3,9 Prozent unter dem Niveau von 2018. Im Inland seien die Erlöse „stabil“ geblieben, teilte das Unternehmen mit. Im Ausland habe unter anderem die Unsicherheit über den Austritt Großbritanniens aus der EU die Entwicklung belastet.

„Es war ein schwieriges Jahr. Wichtige Umsatzträger unserer Marken entwickelten sich nicht nach Plan. Wir haben aber viele Weichen gestellt und Entscheidungen getroffen, die sich 2020 positiv auswirken werden“, erklärte der geschäftsführende Gesellschafter Wolfgang Brinkmann in einer Mitteilung.

Nun setzt der Konzern unter anderem auf die positiven Effekte der im vergangenen Jahr umgesetzten Maßnahmen. Zudem wird die Kernmarke Bugatti ihre Expansion im Ausland fortsetzen. So sollen im Laufe des Jahres drei neue Stores in Russland eröffnet werden. Darüber hinaus ist der weitere Ausbau des Online-Geschäfts geplant. Dabei gehe es darum, „neue Umsatzpotenziale zu erschließen und die digitale Markeninszenierung auf nationaler und internationaler Ebene weiter auszubauen“, erläuterte der geschäftsführende Gesellschafter Markus Brinkmann, der im Unternehmen für den Bereich IT zuständig ist.

Foto: Bugatti