C&A trennt sich von mexikanischen Filialen

Die Familie Brenninkmeijer trennt sich von weiteren Gesellschaften des Modekonzerns C&A. Die mexikanische Niederlassung wird an Grupo Axo verkauft, teilte die Familienholding Cofra am Donnerstag mit.

Die Übernahme der C&A México, S. de R.L. und seiner Tochterunternehmen steht noch unter dem Vorbehalt der mexikanischen Aufsichtsbehörden. Die beiden Unternehmen gaben keine Details zum Kaufpreis bekannt.

„Seit der Gründung vor zwei Jahrzehnten hat sich C&A Mexico zu einem erfolgreichen und profitablen Unternehmen entwickelt”, sagte Allan Leighton, Vorstandsvorsitzender der C&A AG, in der Pressemitteilung am Donnerstag. “Der Vorstand der C&A AG ist davon überzeugt, dass sich die Wachstumspläne von C&A Mexico am besten mit der Unterstützung von Grupo Axo realisieren lassen.

C&A Mexiko soll Portfolio von Axo ergänzen

Der Verkauf der mexikanischen Geschäftseinheit folgt auf den Börsengang der brasilianischen Tochter im vergangenen Jahr, mit dem C&A 5,1 Milliarden Brasilianische Real (1,07 Milliarden Euro) eingesammelt hat. Die Verkäufe der Tochterunternehmen in Folge lassen Fragen nach der wirtschaftlichen Gesundheit des Konzerns aufkommen, der sich in Europa restrukturiert. In den vergangenen Monaten schloss C&A Filialen in Frankreich und plant auch 13 Schließungen in Deutschland.

Die Grupo Axpo vertreibt globale Modemarken wie Abercrombie & Fitch, Kate Spade New York und Nike im lateinamerikanischen Raum. Hier gehören fast 5.000 Flächen in Kaufhäusern und fast 800 Einzelhandelsgeschäfte und Shop-in-Shops zum Unternehmen. Axpo will sein Modeportfolio mit dem Erwerb von C&A Mexiko “maßgeblich” aufwerten, heißt es am Donnerstag.

“Wir glauben, dass C&A Mexico eine attraktive Ergänzung des Markenportfolios von Grupo Axo ist”, sagte Andres Gomez, Co-CEO von Grupo Axo, in der Mitteilung.

Bild: C&A Alexandrium Shopping Center Rotterdam

 

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