Crocs steigert Jahresumsatz um 13 Prozent

Der US-amerikanische Schuhanbieter Crocs Inc. hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2019 kräftig gesteigert. Zudem schrieb das Unternehmen wieder schwarze Zahlen, nachdem Sondereffekte im Vorjahr für einen hohen Verlust gesorgt hatten. Das geht aus aktuellen Zahlen hervor, die der Kunststoffschuh-Spezialist am Donnerstag vorlegte.

Demnach lag der Jahresumsatz bei 1,23 Milliarden US-Dollar (1,11 Milliarden Euro), was einer Steigerung um 13,1 Prozent gegenüber 2018 entsprach. Bereinigt um Wechselkursschwankungen legten die Erlöse sogar um 15,6 Prozent zu. In allen Vertriebskanälen erzielte Crocs deutliche Zuwächse: So stieg der Umsatz in den eigenen Stores auf vergleichbarer Fläche um 12,4 Prozent, im Großhandel um 13,5 Prozent und im Online-Geschäft um 24,2 Prozent.

Erfolgreiche Sparmaßnahmen und niedrigere Restrukturierungskosten sorgten dafür, dass der operative Gewinn mehr als doppelt so hoch ausfiel wie im Vorjahr: Er stieg um 104,4 Prozent von 62,9 auf 128,6 Millionen US-Dollar. Bereinigt um Sondereffekte wuchs das Betriebsergebnis um 70,2 Prozent auf 143,0 Millionen US-Dollar. Der auf die Anteilseigner entfallende Jahresüberschuss belief sich auf 119,5 Millionen US-Dollar (108,0 Millionen Euro). 2018 hatte Crocs noch einen entsprechenden Nettoverlust in Höhe von 69,2 Millionen US-Dollar ausgewiesen, was aber vor allem Einmalbelastungen im Rahmen der Umwandlung von Anteilsscheinen geschuldet war.

Für das laufende Geschäftsjahr 2020 erwartet das Management nun ein geringeres Umsatzwachstum. Prognostiziert wird eine Steigerung um acht bis zwölf Prozent. Dabei rechnet das Unternehmen mit Umsatzeinbußen in Höhe von vierzig bis sechzig Millionen US-Dollar aufgrund der Coronavirus-Epidemie. Die operative Marge soll elf bis 13 Prozent erreichen, nachdem sie 2019 bei 10,5 Prozent gelegen hatte..

Foto: Crocs Facebook-Page

 

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