DK Company übernimmt Menswear-Marken Solid und Tailored & Originals

Der dänische Bekleidungskonzern DK Company A/S hat sein Herrenmode-Portfolio erweitert. Am vergangenen Donnerstag verkündete das Unternehmen die Übernahme wesentlicher Geschäftsaktivitäten des insolventen Konkurrenten CNS Group A/S. Dazu zählen auch die beiden Menswear-Labels Solid und Tailored & Originals.

„Die CNS Group befindet sich leider in einer Situation, in der sie einen bedeutenden deutschen Kunden verloren hat, so dass das Unternehmen für insolvent erklärt wurde“, erläuterte Jens Poulsen, der CEO von DK Company, in einer Mitteilung. „Wir kennen die CNS Group als gute Kollegen und respektieren das Geschäft, das sie aufgebaut haben. Deshalb freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass wir die Aktivitäten übernehmen können.“

Der Konzern kam mit dem Zukauf dem Ziel näher, sein bisher von Damenmodemarken dominiertes Portfolio abzurunden. „Seit geraumer Zeit sucht die DK Company nach einer Option, um unser Geschäft im Bereich Herrenbekleidung auszubauen“, so Poulsen. „Wir sehen die Akquisition von Solid und Tailored & Originals als eine deutliche Stärkung unserer Männermarken.“ Nach Angaben des neuen Eigentümers kommen die beiden Marken, die im Großhandel vertrieben werden und zudem über ein eigenes Retail-Netz in Dänemark und Norwegen verfügen, zusammen auf einen Jahresumsatz in Höhe von etwa 200 Millionen Dänischen Kronen (27 Millionen Euro).

Die übernommenen Aktivitäten der CNS Group sollen künftig vom bestehenden Standort der DK Company in Vejle aus geführt werden. Etwa die Hälfte der derzeit sechzig Beschäftigten von CNS werde dort ein neuer Arbeitsplatz angeboten, erklärte der Konzern. Peter Mazur wird die Marken Solid und Tailored & Originals auch nach der Übernahme leiten.

Zu DK Company gehören Marken wie Gestuz, Matinique, Pulz und Karen by Simonsen. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Konzern seinen Umsatz um 3,3 Prozent auf 3,06 Milliarden Dänische Kronen gesteigert. Auch der Gewinn fiel mit 175,4 Millionen Dänischen Kronen höher aus als im Vorjahr (+5,8 Prozent).

Foto: DK Company
 

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