Eterna steigert Jahresumsatz und Ergebnis

Der Passauer Hemden- und Blusenhersteller Eterna Mode Holding GmbH hat im Geschäftsjahr 2019 Fortschritte beim Umsatz und Ergebnis gemacht. Entsprechend zufrieden zeigte sich der geschäftsführende Gesellschafter Henning Gerbaulet: „Das Jahr 2019 hat uns einmal mehr bestätigt, dass wir auf die veränderten Kundenbedürfnisse die richtigen Antworten haben und sie mit überzeugenden Kollektionen, nicht zuletzt bei Premium und Slim Fit, erfolgreich bedienen“, erklärte er am Mittwoch in einer Mitteilung.

Aktuell leidet aber auch Eterna unter den Auswirkungen der Corona-Krise: „Die ursprüngliche Prognose eines leichten Umsatz- und Ergebniswachstums im einstelligen Prozentbereich, die noch im testierten Jahresabschluss 2019 getroffen wurde, ist durch die Ausbreitung von Covid-19 hinfällig geworden“, so Gerbaulet. Neue Jahresziele könne das Unternehmen angesichts der unsicheren Lage vorerst nicht formulieren. Zumindest für das erste Quartal sei aber „mit einem signifikanten Umsatz- und Ergebnisrückgang zu rechnen“. Vor einigen Wochen hatte Eterna einen Großteil seiner Produktionsstätten auf die Herstellung von Schutzmasken umgestellt.

Durch Zuwächse in Deutschland stieg der Jahresumsatz um 0,8 Prozent

Das vergangene Geschäftsjahr schloss das Unternehmen mit einem Umsatz in Höhe von 106,0 Millionen Euro ab. Das entsprach einer Steigerung um 0,8 Prozent gegenüber 2018. Das kleine Plus verdankte Eterna einem Umsatzwachstum um 1,3 Prozent in Deutschland. Damit hätten sich die Erlöse hierzulande „überproportional zum Gesamtmarkt“ entwickelt, betonte der Bekleidungsanbieter.

Aufwärts ging es auch beim Ergebnis: Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg gegenüber dem Vorjahr um 5,4 Prozent und lag bei 13,1 Millionen Euro. „Die überproportionale Ergebnisverbesserung resultierte erneut aus dem deutlichen profitablen Wachstum der eigenkontrollierten Flächen sowie höheren erzielten Verkaufspreisen“, erklärte Eterna. Zudem hätten sich „das verbesserte Warenmanagement, niedrigere Abschriften und der höhere Umsatzbeitrag der Premiumlinie“ positiv auf das Ergebnis ausgewirkt.

So konnte das Unternehmen seinen ausgewiesenen Nettoverlust verringern: Er sank von 2,3 auf 1,6 Millionen Euro. Erneut belastete eine „planmäßige, aber nicht liquiditätswirksame Abschreibung auf den Firmenwert“ in Höhe von 6,4 Millionen Euro das Ergebnis. Bereinigt um diesen Faktor lag das Konzernergebnis bei 4,8 Millionen Euro.

Foto: Eterna Facebook-Page

 

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