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H&M macht im dritten Quartal deutlich mehr Gewinn

Von Jan Schroder

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Der schwedische Bekleidungskonzern Hennes & Mauritz AB (H&M) konnte im dritten Viertel des Geschäftsjahres 2018/19 auch beim Ergebnis wieder zulegen. Nachdem der Gewinn in den vergangenen Jahren nicht zuletzt aufgrund kostspieliger Investitionen in das Online-Geschäft beständig geschrumpft war, meldete das Unternehmen am Donnerstag ein kräftiges Plus.

In den Monaten Juni bis August konnte Hennes & Mauritz einen Nettogewinn in Höhe von 3,86 Milliarden Schwedischen Kronen (356,0 Millionen Euro) erzielen. Gegenüber dem Vorjahresquartal bedeutete das eine Steigerung um 24,5 Prozent. Der Hauptgrund für die klare Verbesserung war, dass die Schweden mit ihren Sommerkollektionen den Geschmack der Kunden getroffen hatten. Aufgrund der erfreulichen Nachfrage konnten sie Rabattaktionen einschränken, was zu einer Verbesserung der Bruttomarge führte.

Hohe Zuwächse in den USA und im Online-Geschäft beflügeln den Umsatz

Insgesamt wuchs der Umsatz im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um zwölf Prozent auf 62,6 Milliarden Schwedische Kronen (5,8 Milliarden Euro). In den jeweiligen Lokalwährungen stiegen die Erlöse um acht Prozent. Dazu trug ein kräftiges Plus im Online-Geschäft bei, dessen Umsatz um dreißig Prozent (währungsbereinigt +25 Prozent) wuchs.

Auch in Deutschland, dem wichtigsten Einzelmarkt des Unternehmens, verbuchten die Schweden eine solide Steigerung. Hierzulande legte der Gesamtumsatz um acht Prozent (währungsbereinigt +5 Prozent) auf 8,96 Milliarden Schwedische Kronen zu, obwohl die Zahl der Filialen gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben war. Überdurchschnittliche Zuwächse erzielte der Konzern unter anderem in den USA (+27 Prozent, währungsbereinigt +19 Prozent) sowie in Italien (+18 Prozent, währungsbereinigt +15 Prozent), Russland (+18 Prozent, währungsbereinigt +12 Prozent) und Polen (+24 Prozent, währungsbereinigt +20 Prozent).

Konzernchef Persson sieht positive Effekte des Reformprogramms

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres belief sich der Konzernumsatz damit auf 171,1 Milliarden Schwedische Kronen, was eine Steigerung um elf Prozent (währungsbereinigt +6 Prozent) gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutete. Dank des starken dritten Quartals lag auch der Nettogewinn mit 9,23 Milliarden Schwedischen Kronen leicht über dem Vorjahresniveau (+1,3 Prozent).

CEO Karl-Johan Persson sieht den Konzern nach der starken Sommersaison „auf Kurs“. Das laufende Reformprogramm „trägt Früchte“, erklärte er im Geschäftsbericht. So will der Bekleidungshändler die Stärkung des Online-Geschäfts und die Erweiterung der Omnichannel-Angebote weiter „mit hohem Tempo“ vorantreiben. Aktuell setzt sich der Aufschwung jedenfalls fort: Im September stiegen die Erlöse währungsbereinigt um acht Prozent. „Der Start in die neue Saison war vielversprechend“, erklärte Persson. „Unsere ersten Herbstkollektionen sind positiv aufgenommen worden.“

Fotos: Hennes & Mauritz

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