H&M reorganisiert Lifestyle-Marke /Nyden

Die Lifestyle-Marke /Nyden des schwedischen Modekonzerns H&M steht vor einer Reorganisation. Eine Änderung wird sein, die experimentelle Marke, die auf Ko-Kreationen setzt, nicht nur über die eigene Website nyden.com zu verkaufen, sondern auch über die des Mutterkonzerns, hm.com.

„Durch die Integration des Namens Nyden, des kreativen Konzepts und der Erkenntnisse auf HM.com sehen wir ein großes Potenzial für die zukünftige Arbeitsweise, wenn es darum geht, agil zu sein und neue Ideen für unsere Kunden zu testen“, sagte ein H&M-Sprecher in einer Erklärung gegenüber FashionUnited.

Erst Anfang Juli, nur drei Monate nach der offiziellen Einführung der Marke, hatte /Nyden bekannt gegeben, dass Gründer, Geschäftsführer und Kreativchef Oscar Olsson das Label verlassen werde. Die Position wurde bis jetzt noch nicht neu besetzt.

Die Reorganisation und Integration der Marke in die H&M-Plattform hatte die Entlassung von 12 Mitarbeitern in Los Angeles zur Folge, aber ein Team in Los Angeles bleibe weiter bestehen, wie H&M mitteilt. Auch das /Nyden-Team in Stockholm bleibt komplett erhalten. Das Projekt sei noch in der Entwicklungsphase und verschiedene Idee seien so ausprobiert worden, so der H&M-Sprecher. Jetzt gelte es, die Ergebnisse „in größerem Umfang mit größerem Potenzial weiterzuentwickeln“.

Das Konzept des im April 2018 von H&M als eine auf Millennials ausgerichtete, erschwingliche Luxus-Marke eingeführten Labels steht auf zwei Säulen: vom eigenen Designteam entworfenen Kleidungsstücken und solchen, die von speziell eingeladenen, sogenannten Stammeshäuptlingen als saisonunabhängige Sonderkollektionen entwickelt wurden.

Bis jetzt konnten sechs Ko-Kreative für eine Zusammenarbeit gewonnen werden: der US-Schauspieler Hart Denton, der US-Stylist Farren Dean Andrea, der Tattoo-Künstler Doctor Woo aus Los Angeles, die britische Sängerin Dua Lipa, der deutsche Fussballer Jérôme Boateng und die US-Sängerin und Schauspielerin Justine Skye. Man darf gespannt sein, welche Veränderungen die Reorganisation von noch /Nyden bewirken wird.

Foto: /Nyden Website
 

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