• Home
  • Nachrichten
  • Business
  • Keine Einwegtragetaschen mehr bei C&A

Keine Einwegtragetaschen mehr bei C&A

Von Simone Preuss

10. März 2020

Der Modekonzern C&A will seinen Verbrauch von Kunststoffen reduzieren und bietet seit Anfang des Monats keine Einwegplastiktragetaschen in seinen über 1.400 Filialen in 18 Ländern Europas mehr an. Stattdessen können Kunden zu einer Tüte aus recyceltem PET oder Recyclingpapier greifen.

„Wir wollen unseren Kundinnen und Kunden nachhaltigere Möglichkeiten bei ihrem Einkauf bieten. Wie bei unserer Kleidung gilt auch hier: Je länger diese Tragetaschen verwendet werden, desto umweltfreundlicher werden sie. Dieser Schritt wird die Treibhausgasemissionen und den Plastikverbrauch weiter reduzieren“, sagt Michael Reidick, Head of Sustainability C&A Europa, in einer Pressemitteilung vom Montagnachmittag.

Statt Plastik „Bag for Life“

C&As neuer strapazierfähiger „Bag-for-life“ besteht zu 80 Prozent aus recyceltem PET und kann, wenn er abgenutzt ist, in jeder C&A-Filiale zurückgegeben und kostenlos gegen einen neuen ausgetauscht werden. Die Papiertüten bestehen zu 100 Prozent aus ungebleichtem, braunem Recyclingpapier und sparen so Wasser und Energie, die sonst für den Bleichprozess benötigt würden.

Sowohl die recycelten PET-Tragetaschen als auch die recycelten Papiertüten sind in den Größen M und XL erhältlich und kosten In Deutschland 50 und 80 Cent beziehungsweise 20 und 30 Cent. Neben Papier und PET bietet C&A auch andere nachhaltigere Alternativen wie Baumwolltragetaschen an.

Der jüngste Schritt von C&A verstärkt die Bemühungen des Bekleidungskonzerns, den Einsatz von Kunststoffen kontinuierlich in allen Bereichen weiter zu reduzieren, zum Beispiel auch bei der Produktverpackung und im Transportprozess.

„Die Abschaffung von Einwegplastiktragetaschen in unseren europäischen Geschäften ist ein wichtiger Schritt im Rahmen des Engagements von C&A Emissionen zu reduzieren, nachhaltigere Materialien zu verarbeiten und Produkte mit Blick auf ihre nächste Verwendung zu entwickeln“, erklärt Reidick abschließend.