Lenzing setzt auf Blockchain-Technologie zur Rückverfolgung ihrer Fasern

Der österreichische Faserproduzent Lenzing AG tritt durch eine Partnerschaft mit dem Technologieunternehmen TextileGenesis aus Hongkong in das Zeitalter der digitalen Rückverfolgbarkeit ein: Durch Blockchain-Technologie soll das Geschäft mit Fasern der Marke Tencel unterstützt und die Transparenz vom Holz bis zum fertigen Kleidungsstück gewährleistet werden. Dies gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung vom Freitag bekannt.

„Mit Fasern der Marke Lenzing EcoVero war die Lenzing Gruppe Vorreiter bei der physischen Rückverfolgbarkeit ihrer Fasern und tritt jetzt in das Zeitalter der digitalen Identifizierung ein. Dieser Meilenstein der Transparenz ist ein weiteres starkes Bekenntnis zur Nachhaltigkeit“, kommentierte Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe, in der Mitteilung.

„Gemeinsam mit TextileGenesis verfolgen wir das Ziel, ein Maß an Transparenz für Modemarken und Konsumenten zu schaffen, das bisher unerreicht ist. Mit diesem Schritt leistet Lenzing einen weiteren Beitrag zur Ökologisierung der Modebranche“, fügte Doboczky hinzu.

Lenzing-Kunden und Partner werden mithilfe eines QR-Codes am fertigen Kleidungsstück die Herkunft ihrer Textilien feststellen und die gesamte Wertschöpfungskette vom Holz bis zur Kleidung beziehungsweise Heimtextilien verfolgen und Tencel-Fasern und die jeweilige Holzquelle in jedem Produktions- und Vertriebsschritt identifizieren können.

Das Unternehmen gab bekannt, in den kommenden Monaten mehrere Pilotprojekte mit Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette umsetzen zu wollen. Die Plattform von TextileGenesis wird voraussichtlich ab 2020 voll einsatzfähig sein.

Foto: Lenzing-CEO Stefan Doboczky, mit freundlicher Genehmigung der Lenzing AG

 

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