Miller & Monroe Umsatz in Deutschland bisher wie erwartet

Die Umsätze beim deutschen Charles-Vögele Nachfolger Miller & Monroe haben sich seit der Übernahme in diesem Jahr wie erwartet entwickelt.

“Der Gesamtumsatz liegt im Bereich der Erwartungen”, sagte Armin Funk General Manager von Vidrea Deutschland GmbH, dem Betreiber von Miller & Monroe in Deutschland, zu FashionUnited. “Das heiße Wetter in den ersten zwei Augustwochen hat die Umsätze belastet, in den letzten zwei Wochen lief es besser.”

Die Umsätze lagen teils bereits auf dem Niveau von 2016 zu Zeiten von Charles Vögele und jetzt gehe es darum diese zu “stabilisieren”, sagte er.

Im März hatte das niederländische Unternehmen Victory & Dreams Holding die verbliebenen 200 deutschen Charles Vögele Filialen vom italienischen Modehandelskonzern OVS Spa übernommen. Bis Ende September werden die Filialen auf das Miller & Monroe Ladenkonzept umgestellt. Das Mehrmarkenkonzept wurde davor bereits in den ehemaligen Charles Vögele Filialen in den Niederlanden erprobt.

Mit der Umwandlung der umsatzstärksten deutschen Filialen warte der neue Eigentümer bis Mitte September, sagte Funk. “Die fangen dann direkt mit dem starken Herbstgeschäft an.”

Nach den positiven bisherigen Kundenrückmeldungen, gelte es jetzt die umgebauten Filialen als “local hero” zu etablieren, sagte Funk. Dabei sollen lokale Events helfen. Standortabhängig wurden auch weiter neue Marken in das Sortiment aufgenommen. Bei den Herren gibt es mittlerweile Jack & Jones, Bugatti und No Excess. Im Damenbereich sind Cecil und Street One dazugekommen.

Nach der Schließung von etwa 20 Standorten wird sich die Mitarbeiterzahl von 1.800 bei der Übernahme auf etwa 1.700 bis zum Jahresende reduzieren. Gleichzeitig werden aber auch neue Mitarbeiter im Bereich Verkauf, Regional Sales und Visual Merchandising gesucht um den Kundenfokus zu stärken, sagte Funk.

Foto: Miller & Monroe

 

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