• Home
  • Nachrichten
  • Business
  • Nach kräftigem Umsatzplus im ersten Halbjahr: Mango erwartet Ergebnis über Vorkrisenniveau

Nach kräftigem Umsatzplus im ersten Halbjahr: Mango erwartet Ergebnis über Vorkrisenniveau

Von Jan Schroder

26. Juli 2021

Business

Foto: Mango, Fotograf: Ronan Gallagher

Der spanische Bekleidungsanbieter Mango hat sich nach deutlichen Zuwächsen in den ersten sechs Monaten höhere Ziele für das Geschäftsjahr 2021 gesetzt. Gerechnet werde nun mit einer Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Im ersten Halbjahr konnte Mango seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 21 Prozent steigern. Damit näherten sich die Erlöse „dem Niveau von 2019 an“, heißt es in einer Mitteilung. In den Monaten Mai und Juni hätten die Umsätze sogar die Vergleichswerte von vor zwei Jahren übertroffen.

Zu verdanken war das deutliche Plus dem kräftigen Wachstum im Onlinegeschäft: Dort lagen die Erlöse um 37 Prozent über dem Vorjahreslevel und sogar um 85 Prozent über dem Niveau von 2019. Angesichts der anhaltenden Zuwächse peilt das Unternehmen für das laufende Jahr weiterhin einen E-Commerce-Umsatz von einer Milliarde Euro an. 2020 hatten die Online-Erlöse bei 766 Millionen Euro gelegen.

Der Aufwärtstrend gab CEO Toni Ruiz Anlass für größere Zuversicht: „Die bisher in diesem Jahr erzielten Ergebnisse stimmen uns optimistisch für die zweite Jahreshälfte, in der wir eine Erholung des Umsatzes über die Zahlen von 2019 hinaus erwarten“, erklärte er in einer Mitteilung. „Wir erwarten, dass wir in diesem Jahr in die Gewinnzone zurückkehren.“

Im stationären Handel hatte der Bekleidungsanbieter aber vor allem in den ersten Monaten des laufenden Jahres weiter mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zu kämpfen: Die Filialen des Unternehmens seien „in der ersten Jahreshälfte im Durchschnitt fast 50 Tage lang geschlossen“ gewesen, heißt es in einer Mitteilung. Besonders gravierend hätten sich die Beschränkungen „in wichtigen Ländern wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Portugal und der Türkei“, bemerkbar gemacht, erklärte das Unternehmen. Zudem habe es „erhebliche Öffnungs- und Kapazitätsbeschränkungen“ im umsatzstärksten Markt Spanien gegeben.