Mango veröffentlicht Liste seiner Zulieferer

Der spanische Bekleidungsanbieter Mango setzt auf größere Transparenz. Am Mittwoch veröffentlichte das Unternehmen eine Liste seiner auf der ersten Ebene der globalen Zulieferpyramide angesiedelten Produzenten. Die Offenlegung bedeute einen „wichtigen Fortschritt in der Transparenz der Wertschöpfungskette“, erklärte das Unternehmen am Donnerstag. Sie sei im Rahmen eines 2018 unterzeichneten Abkommens zwischen dem Textilunternehmen und dem spanischen Gewerkschaftsverband CCOO de Industria erfolgt.

„Die Liste enthält Informationen über die Fabriken, in denen Mango im Jahr 2020 gemäß den Anforderungen des Transparency Pledge Standard produziert hat, einer Initiative, die von einer Koalition aus neun Arbeits- und Menschenrechtsorganisationen ins Leben gerufen wurde und sich für Transparenz in den Lieferketten der Bekleidungs- und Schuhindustrie einsetzt“, erklärte das Unternehmen in einer Mitteilung. Mango sei damit „das erste große Unternehmen der Modebranche in Spanien, das dieser Verpflichtung nachgekommen ist“.

Der Bekleidungsanbieter erklärte zudem, er werde auch künftig mit der CCOO de Industria „partnerschaftlich zusammenarbeiten, um die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht in der Lieferkette des Modeunternehmens zu stärken und zur Entwicklung einer nachhaltigeren Textilindustrie beizutragen“.

Foto: Mango

 

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