Promod Deutschland ist insolvent

Die deutsche Gesellschaft des französischen Modehändlers Promod ist zahlungsunfähig.

Die Promod Deutschland GmbH hat am 6. Mai beim Amtsgericht Köln einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt, wie das Unternehmen am Freitag mitteilt. Der Betrieb der 32 deutschen Filialen und des Onlineshops läuft während der Sanierungsphase weiter.

Um den durch die Auswirkungen des von Covid-19 geschwächten Geschäftsbetriebs aufrechtzuerhalten, müsse das Sortiment der Marke Promod den Kunden im vollen zur Verfügung stehen, teilte Insolvenzverwalter Marco Kuhlmann von der Kanzlei Kreplin & Partner mit. Dafür habe die französische Muttergesellschaft bereits Unterstützung signalisiert.

„Unser Ziel bleibt weiterhin, den Geschäftsbetrieb auch in dieser schwierigen und außergewöhnlichen Zeit mit geeigneten Maßnahmen zu sanieren“, sagte Promod-Geschäftsführer Andreas Lobmeyr in der Mitteilung.

Derzeit beschäftigt Promod noch 222 Mitarbeiter in Deutschland. Zum Zeitpunkt des letzten Insolvenzantrags 2016 arbeiteten noch rund 600 Mitarbeiter in 74 Filialen für den Damenmodehändler in Deutschland.

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Bild: Promod Paris eröffnet nach Lockerungen der Covid-19 in Frankreich / Nicolas Portnoi / Hans Lucas / Hans Lucas via AFP

 

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