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Quartalsumsatz nahezu verdoppelt: Puma hebt Prognosen an

Von Jan Schroder

16. Juli 2021

Business

Foto: Puma SE

Nach einem erfolgreichen zweiten Quartal hat der deutsche Sportartikelanbieter Puma SE seine Prognosen für das gesamte Geschäftsjahr 2021 angehoben. Der Umsatz habe in den Monaten April bis Juni bei 1,59 Milliarden Euro und damit währungsbereinigt um etwa 96 Prozent über dem Niveau des Vorjahresquartals gelegen, teilte das Unternehmen am Freitag unter Berufung auf vorläufige Zahlen mit. Der Sportartikler begründete das kräftige Wachstum mit „einer anhaltenden Markendynamik, erfolgreichen Produkteinführungen mit hohen Abverkaufsraten und starkem Wachstum in allen Regionen, insbesondere in Nordamerika“.

Dank der starken Umsatzentwicklung schrieb das Unternehmen im abgelaufenen Quartal wieder schwarze Zahlen. Den vorliegenden Resultaten zufolge lag der operative Gewinn bei etwa 109 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum, in dem die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie die Geschäfte stark beeinträchtigt hatten, musste Puma noch einen Betriebsverlust in Höhe von 115 Millionen Euro ausweisen. Seinen vollständigen Geschäftsbericht für das zweite Quartal wird der Sportartikler am 29. Juli vorlegen.

Der Sportartikler erwartet für 2021 nun ein Umsatzplus von mindestens 20 Prozent

Angesichts der Dynamik in den ersten sechs Monaten hob das Unternehmen seine Prognosen für das laufende Jahr an: Gerechnet wird nun mit einem Umsatzplus von mindestens 20 Prozent. Zuvor war lediglich ein Anstieg „im mittleren Zehnerprozentbereich“ erwartet worden. Die neue Zielstellung sei „auch unter Berücksichtigung der anhaltenden Unsicherheit im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie, politischen Spannungen in wichtigen Märkten und Lieferkettenengpässen aufgrund von Containerknappheit und Hafenüberlastung“ formuliert worden, heißt es in einer Mitteilung.

Beim operativen Ergebnis liegt der Prognosekorridor nun bei 400 bis 500 Millionen Euro. Bislang hatte das Unternehmen nur eine „deutliche Verbesserung“ im Vergleich zum Vorjahresniveau von 209,2 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die Prognosen stünden aber „unter dem Vorbehalt, dass die Produktion in unseren wichtigsten Beschaffungsländern, wie zum Beispiel Vietnam und China, aufrechterhalten wird und es zu keinen längerfristigen Unterbrechungen aufgrund von Covid-19 kommt“, erklärte Puma.